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der einen wie von der andern Seite ist es der gleiche Gegenstand des Staunens, das gleiche Wunder. Ein Gott gehorcht einem Weibe; o Demuth ohne Gleichen! Ein Weib befiehlt seinem Gotte; o Würde ohne Gleichen! Wenn man die Jungfrauen lobt, so erhebt man mit heiliger Freude das Vorrecht, das sie haben, dem Lamme zu folgen, wo es immer hingehet. Bedenket nun, welches Lob nun diejenige verdiene, welche dem Lamme selbst vorgehet."
Können wir nun diese Jungfrau nicht mit Recht die Herrin, Gebieterin des heiligsten Herzens Jesu nennen?
Doch fahren wir fort. Wenn der göttliche Heiund bis zu seinem dreißigsten Jahre in der Gesellschaft Mariens lebte, in der einfachen Herberge zu Nazareth, geschah es nicht aus Unterwürfigkeit gegen seine Mutter? aus Gehorsam gegen ihren Willen? Mit 12 Jahren beginnt er, mit den Dingen sich zu beschäftigen, die seines Vaters waren.( Luk. 2. 49.) Maria spricht, und sogleich verläßt er den Tempel und kehrt nach Nazareth zurück. Und das Evangelium sagt dann nichts mehr von seinem Leben, als nur: ,, und er war ihnen unterthan." Der heilige Thomas, dieser berühmte Kirchenlehrer, sagt dann: Gehorsam der Stimme eines Menschen stand einst die Sonne still, gehorsam der Stimme Mariens stand Jesus dreißig Jahre lang."
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Der heil. Bernhard, da er von demselben Gegenstand spricht, sagt noch kraftvoller: Wer soll sich nicht schämen, hartnäckig an seine Beschlüsse zu hangen, wann er sieht, daß die ewige Weisheit selbst die ihrigen aufgibt. Sie hat sie so weit verändert, daß Gebets- Verein.
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