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Trost der Armen Seelen : Belehrungen und Beispiele über den Zustand der Seelen im Fegfeuer ; nebst einem vollständigen Gebetbuche zum Troste derselben / hrsg. von Joseph Ackermann
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II. Von den Peinen des Fegfeuers.

damit nämlich, wenn ihre Strafe den Leben­den bekannt wird, diese durch die Gebete der Kirche gemildert werde." Endlich sind fie auch, je nachdem es Gott mehr oder weni­ger zuläßt, den Anfällen der bösen Geister ausgesetzt. Hierüber sagt der heilige Bern­hard( Serm. 42.) Folgendes: ,, Diejenigen, welche sich im Reinigungsorte befinden, er­warten die Erlösung, müssen aber zuerst durch die Hitze des Feuers, oder die Schärfe der Kälte, oder irgend einen andern schweren Schmerz gepeinigt werden. Der allgütige Vater überläßt dort seine, zur ewigen Herr­lichkeit bestimmten Kinder den Händen des Versuchers, nicht um sie zu tödten, sondern um sie zu reinigen, nicht zum Zorne, sondern zur Barmherzigkeit, nicht zur Vertilgung, sondern zur Wiederherstellung, indem sie schon keine Gefäße des Zornes mehr sind, zum Verderben bereitet, sondern Gefäße der Erbarmung, aufbewahrt zur ewigen Herr­schaft."

Allgemeine Ansichten über die Beinen des Feg. feuers.

Der heilige Cäsarius von Arles schreibt: Es mag vielleicht Jemand sagen: Ich be­kümmere mich wenig um die Zeit, die ich im Fegfeuer zubringen werde, wenn ich nur zum ewigen Leben gelange. Allein Gott gefällt eine solche Denkungsart nicht. Alle Qualen