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als vollkommen." Diese Zahl, acht" gebraucht auch die Kirche bei der Feier der Hauptfeste theils im stillen privaten, theils im öffentlichen Gottesdienste( z. B. Frohnleichnamsoctav), um sowohl die Priester als die Gläubigen an die möglichst vollkommene Begehung des Festes zu erinnern, deren eigentliche Wirkung die eigene persönliche Vervollkommnung sein soll. So hat auch das Fest der unbefleckten Empfängniß Mariä eine Octav, d. i. eine Feier von acht Tagen, an deren Schlusse wir heute angekommen sind, und dieser achte oder Schlußtag des Festes ist für dich, christliche Seele! eine Mahnung, diese vollkommene Feier des Festes der vollkommensten aller Jungfrauen und Mütter mit dem Entschlusse einer möglichst vollkommenen Nachahmung des unbefleckten Lebens Mariä zu beschließen.
2. Soll er zwei unbefleckte Lämmer ( zum Opfer) nehmen. Im alten Bunde mußten die Opferthiere, deren Darbringung einen Haupttheil des äußeren Gottesdienstes nach dem Levitischen Gesetze bildete, unbefleckt, d. h. ohne Fehler, tadellos sein, auf daß das Opfer( dem Herrn) angenehm sei", wie es im dritten Buche Mof. 22, 21 heißt. Diese Forderung wird an vielen Stellen der H. Schrift des A. T. in. Erinnerung gebracht. Wozu wohl wird so oft darauf aufmerksam gemacht? Wohl aus keinem anderen Grunde,
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