Druckschrift 
Geistlicher Lilienkranz, geflochten aus siebenzehn Betrachtungen zu Ehren der unbefleckten Empfängniß Mariä und zu Nutz und Frommen ihrer Verehrer geistlichen und weltlichen Standes / von Franz Berg, Pfarrer. Mit Genehmigung des hochw. Bischöfl. Ordinariats Limburg
Entstehung
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weshalb auch auf sie die Worte der H. Schrift ( Sprüchw. 8, 14) angewendet und ihr gleich­sam in den Mund gelegt werden: Bei mir

ist Rath."- Wenn also Maria will, daß die Treuen( Gläubigen) bei ihr sizzen, so will sie damit für's erste, daß dieselben hienieden mit ihr geistigen vertrauten Umgang pflegen, sich oft und gerne bei ihr vor ihren Bildnissen und Altären einfinden und aufhalten, und in allen Anliegen und Nöthen ihren Nath und ihre Hilfe in Anspruch nehmen. Glückselig diejenigen, die in dieser Weise bei Maria, der Gnadenpforte durch welche Jesus der Ur­heber der Gnaden zu uns gekommen ist, und durch welche Er auch seine Gnaden zu uns gelangen lassen will- sitzen, sie gehen nicht ohne Gnaden von ihr hinweg. Daher legt ihr die Kirche die Worte der h. Schrift ( Sprüchw. 8, 34 und 35) in den Mund:

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Glückselig der Mensch, der an meiner Pforte wachet Tag für Tag, und meiner wartet an der Schwelle meiner Thüre. Wer mich findet, findet das Leben." Wenn Maria, die Him­melskönigin, will, daß die Treuen( Gläubigen) bei ihr sitzen, so will sie damit für's zweite, daß dieselben einstens im Himmel bei ihr seien und an ihrer Herrschaft in dem Maße Antheil nehmen, als sie hier auf Erden ihr treu gedient haben.

Diese mehrfache Bedeutung: ,, sich irgendwo befinden, aufhalten, Umgang pflegen, Antheil