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findlich reine Andacht zur unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter Maria alle Tage deines Lebens zu bethätigen, und Maria wird auch auf dich im Leben und im Tode ihre Augen gerichtet halten. Meine Augen sind gerichtet auf die Treuen( Gläubigen) der Erde."
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2. Daß sie bei mir sitzen. Der König David gibt mit diesen Worten zu erkennen, daß er nur Solche, welche Gott und ihrem Fürsten tren sind, zu seinen beisitzenden Räthen haben wolle. Er wußte es wohl, daß die Treue gegen Gott stets verbunden ist mit der Treue gegen den Fürsten als Stellvertreter Gottes, und daß demnach diejenigen Rathgeber und Diener, welche den Bund mit Gott, nämlich die h. Religion, nicht treu halten und keine Gottesfurcht besitzen, auch nie und nimmer treue, redliche Rathgeber und Diener sein können, sondern nur Heuchler und Schmeichler. Daher waren seine Augen auf diejenigen als seine Näthe gerichtet, welche Gott und dem Gesetze tren waren.
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Maria, die Königin des Himmels, bedarf nicht der Beihilfe menschlicher Weisheit, denn sie ist ja der Sitz der Weisheit", wie sie von der Kirche begrüßt wird, sie bedarf daher auch keines menschlichen Rathes, vielmehr ist sie die Mutter vom guten Rathe, als welche sie von ihren Kindern verehrt wird, weil sie die Gnadengaben des H. Geistes, also auch die Gabe des Rathes, in Fülle empfangen hat,


