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Drei
Schifflein auf dem spiegelglatten See der genannten Stadt ruhig entgegen glitt. Schiffer befanden sich in dem Fahrzeug und ruhten von ihrer harten Tagesarbeit aus, indem sie es dem günstigen Abendwinde überließen, der seine Segel schwellte und sie des Ruderns überhob. Allmälig jedoch umwölkte sich der Himmel, und es erhob sich vom Rheinthal her ein ungünstiger Wind. In der Ferne zeigten sich bereits schwere Gewitterwolken, der Donner ließ sich in dumpfem Rollen vernehmen, der See wurde unruhig und warf daß Schifflein hin und her. Die drei Schiffer, welche schon oft in Sturm und Wetter ge= standen und so manchen Gefahren beherzt in's Angesicht geschaut hatten, wurden diesmal etwas furchtsam, da sie ihre Lage für äußerst bedenklich hielten. Still und düster schauten sie in den stürmischen See hinaus, von dem sie jeden Augenblick verschlungen werden konnten. Endlich brach der eine das Schweigen und sagte laut: Kameraden! sonst war es Gebrauch, daß man in solchen Gefahren auf dem Wasser gebetet hat, wie es auch die Schiffsleute thaten auf dem Schiffe, in welchem der Prophet Jonas sich befand. Wohlan! wir wollen Maria um ihre Hilfe anrufen; sie hat schon so oft bedrängten Schiffern auf diesem See glücklich an's Ufer geholfen, wie mir mein seliger Vater öfters erzählt hat, sie wird


