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uns gewiß auch diesmal helfen." Der andere Schiffer entgegnete: Hat denn nicht der abgefallene Prediger erst am vorigen Sonntag gepredigt, daß das Gebet zu Maria und zu den anderen Heiligen unnüß sei und nur noch den Zorn Gottes herausfordere?" Der Erstere sagte: ,, Auch ich habe seine Predigt gehört, aber ich habe mein Bestes gedacht, und ich glaube, wenn dieser abgefallene Prediger jetzt bei uns wäre in dieser Gefahr, dann würde es ihm ganz anders zu Muthe werden, sein Lästermund würde verstummen, die Noth würde ihn wieder ordentlich beten lehren, er würde die Hände falten und Maria um ihren Schutz und Beistand anrufen." Auf einmal wurde dieses Zwiegespräch unterbrochen, indem ein plötzlicher Windstoß daher fuhr und die Segelstange krachend zerbrach. Die drei Schiffer aber, welche unter ihrem rauhen Neußern ein gutes, treues Herz hatten, in dem noch katholisches Leben war, riefen wie mit einer Stimme: O Maria, die du von der Kirche als Himmelskönigin und Stern des Meeres begrüßt wirst, bitte für uns und hilf uns in dieser Gefahr!" Sie kamen wie durch ein Wunder glücklich an's Ufer, und am anderen Morgen sah man in der Liebfrauenkirche zu Lindau diese drei Schiffer vor dem Altare der Mutter Gottes knieen voll freudigen Dankes; denn nur der Fürbitte und Hilfe Mariens glaubten sie


