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Die Skapulierbruderschaft : ein Unterrichts- und Erbauungsbüchlein, zunächst für die Mitglieder dieser Bruderschaft und dann für jeden Erbauung suchenden Christen / von Adolf Pfister. Mit Approbation des hochw. Bischofs von Rottenburg
Entstehung
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Leben das Skapulier mit Hochachtung und als Diener Mariens getragen, die Gnade der Bekehrung und der Beharrlichkeit bis ans Ende des Lebens zu verschaffen besonders eifrig sich bemühen werde.

3) Ein drittes Gnaden- Vorrecht hat Maria den­jenigen verheißen, welche nicht bloß das Skapulier beständig tragen, sondern auch noch die standesmäßige Keuschheit beobachten, und die kleinen Marianischen Tagzeiten beten oder, falls sie nicht lesen können, am Mittwoch und Samstag( außer wenn Weihnachten auf einen dieser Tage fällt) sich des Fleischessens enthalten, nemlich daß sie ihnen sobald als mög­lich, besonders am ersten Samstag nach dem Tode im Fegfeuer zu Hilfe kommen wolle.

4) Zu diesen von Maria gewährten Vorrechten hat die Kirche noch einige hinzugefügt aus dem von Gott ihr anvertrauten Schaße von Gnaden und Ablässen und auf Grund des Glaubensartikels von der Gemeinschaft der Heiligen. Sie verleiht nemlich denen, welche das Škapulier tragen, Antheil an allen guten Werken sämmtlicher Mitglieder dieser Bruderschaft, ferner an allen Nachtwachen, Fasten, Gebeten und Bußübungen des ganzen Karmeliten­Ordens, zudem noch an allen Verdiensten auch sämt­licher anderen Klöster, Bruderschaften und Personen, also an allen geistigen Gütern der ganzen katholischen Christenheit. Außerdem haben

die Mitglieder der Skapulierbruderschaft die Ver­günstigung, daß sie da, wo keine Karmeliten- Kirchen sind, die mit dem Besuche dieser Kirchen verbundenen Ablässe in ihren Pfarrkirchen gewinnen können. End­lich ist jeder Priester befugt, den sterbenden Mitgliedern der Skapulierbruderschaft eine besondere General­absolution, welche mit vollkommenem Ablasse ver­

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