Containe
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gelehrten als frommen Papst Benedikt XIV., der sich nach sorgfältigster Prüfung dahin aussprach, daß er sie für wahr halte und von allen für wahr gehalten wissen wolle.
Von dieser Zeit an gewann die Andacht der Karmeliten zu der jungfräulichen Gottesmutter einen so ausgebreiteten Ruhm und eine so hinreißende Anziehungskraft, daß sehr viele erleuchtete und heilige Männer dadurch gerührt und zum Eintritt in diesen Orden bestimmt wurden; ebenso strömte das Volk scharenweise dem Berge Karmel und den Karmeliten- Kirchen zu, um sich an den gottesdienstlichen Übungen zu betheiligen, womit man hier diejenige ehrte, welche schon der hl. Gregor von Nazianz die Beschirmerin der Sterblichen, Basilius der Große die Gebieterin der Gläubigen, Gregor der Große die Beschüßzerin der Christen genannt hatte.
Damit nun diese heilige Flamme der Verehrung Mariens gleichsam durch einen besonderen Feuerherd erhalten und fortgepflanzt werde, nahmen die Karmeliten zu dem mächtigen Mittel der Gründung eines bleibenden Vereins ihre Zuflucht. Dadurch sollten die herrlichen Früchte, die dieser Orden aus dem Skapulier gewonnen, jedermann, also auch denjenigen, welche nicht Mitglieder des Karmelitenordens sind, zugänglich gemacht werden. Dies geschah in der Weise, daß der Hl. Simon Stock bald darauf die Bruderschaft des hl. Skapuliers unserer lieben Frau vom Berge Karmel einführte, deren Mitglieder sich verpflichten, die Früchte einer wahren Marien- Verehrung zu tragen, besonders durch Demuth und standesmäßige Keuschheit sich auszuzeichnen, auch um die möglichste Verbreitung dieser Marien- Verehrung sich zu bemühen. Als Preis dafür bietet
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