Tod und Begräbnis.
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10. Ach! sollt ich doch von den, der ist durch Gottes Gnad ferne stehn und nur ein wenig hören, wenn deine Sinne sich erhöhn und Gottes Namen ehren, der heilig, heilig, heilig ist, durch den auch du geheiligt bist! Ich weiß, ich würde müssen vor Freuden Thränen gießen.
11. Ich würde sprechen: bleib allhier, nun will ich nicht mehr klagen: ach, mein Sohn, wärst du noch bei mir! nein, sondern komm, du Wagen Eliä, hole mich geschwind und bring mich dahin, da mein Kind und so viel liebe Seelen so schöne Ding erzählen!
12. Nun es sei ja und bleib also, ich will dich nicht mehr weinen; du lebst und bist von Herzen froh, siehst lauter Sonnen scheinen, die Sonnen ewger Freud und Ruh, hier leb und bleib nun immerzu; ich will, wills Gott, mit andern auch bald hernacher wandern. P. Gerhardt. † 1676.
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Mel.: An Wasserflüssen Babylon. ein herzer Vater, weint ihr noch, und ihr, die mich geboren? Was grämt ihr euch? was macht ihr doch? ich bin ja unverloren. Ach sollt ihr sehen, wie mirs geht und wie mich der so hoch erhöht, der selbst so hoch erhoben, ich weiß, ihr würdet anders thun und meiner Seele süßes Ruhn mit eurem Munde loben.
2. Der saure Kampf, den ich dort hab in eurer Welt empfun
und Gab all glücklich überwunden. Es ging mir, wie es pflegt zu gehn all denen, die bei Christo stehn und von der Welt sich scheiden: wer Christo folgt, der muß mit ihm das Kreuz und alles Ungestüm auf seinen Wegen leiden.
3. Nun bin ich durch, Gott Lob und Dank! Hier kommt ein ander Leben; hier wird mir, was mein Leben lang ich nicht gesehn, gegeben: ein ganzer Himmel voller Licht, ein Licht, davon mein Angesicht so schön wird als die Sonne. Hier ist ein ewges Freudenmeer, wohin ich nur die Augen fehr, ist alles voller Wonne.
4. Nun lobt, ihr Menschen, wie ihr wollt, des Erdenlebens Güte; was ist darinnen, das mir sollt jetzt neigen mein Gemüte? Was ist das Beste, das ihr liebt? Was giebt die Erde, wenn sie giebt, als Angst und bittre Schmerzen? Was ist das güldne Gut und Geld? Was bringt der Schein und Pracht der Welt, als Kummer euren Herzen?
5. Was ist der großen Leute Gunst, als Zunder großes Neides? Was ist das Wissen vieler Kunst, als Ursprung vieles Leides? Denn wer viel weiß, der grämt sich viel, und welcher andre lehren will, muß leiden und viel tragen. Seht alles an: Ruhm, Lob und Ehr; habt Freud und Lust: was habt ihr mehr, als endlich Weh und Klagen?
6. Nichts ist so schön und wohl


