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nem Freunde, hier Liebe mit der Gattin, dort die Natur mit dem Kinde: lauter fremde Gefühle, die der Schöpfer mir ins Herz legte.
Wie gut bist du, der du dieses alles so mache test! Wie gut mußt du feyn! Liebe bist du: dir ähnlich an Liebe werden, das ist mein Be= ruf; Alles verkündigt mir's: Es ist dein Geses. Mein Selbstgefühl schrieb es mir ins Herz mit unauslöschlichen Buchstaben: Der Wunsch, alles um mich her glücklich zu sehen, der ist der feligste aller Wünsche. Alles umber ist Glück für den Menschen; selbst das, was Unglück in der Welt ist, ist Vorbereitung zum Glücke. Das reinste der Seelengefühle wolltest du in uns rege machen, rege machen in uns den Trieb der Theilnahme an Freuden und Leiden. Euch, meine Kinder! sagtest du, euch selbst untereinander will ich euer Glück anvertrauen; streckt die Arme aus, die ich euch gab, euch wechselweise zu unterstüßen, und fühlet das Vergnügen, die Thräne im Auge eures Bruders zu trocknen. Ja, das war deine Sprache. Jede Blume verkündigt mirs: ja, nur wenn ich liebe, liebe so, wie du willst, daß ich lieben soll, dann fühle ich mein Daseyn.
Morgenlied.
O wie freudig ist der Morgen,
Wenn die Sonne sich erhöht,


