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so wohithätig für Alles sorgte. Aber was sind die Freuden der äußern Natur gegen das Seelengefühl, das er in mein Herz legte? Wenn ich nun so allein da wäre: o, wie bald würde es mir selbst an den schönsten Freuden der Natur eckeln! aber so erschuf er mir noch tausend Mit= geschöpfe, und legte mir ein höheres Gefühl ins Herz, auch Freude zu fühlen, wenn sie Andere fühlen. Alles, was um mich her liegt, ist belebt. Hier kriechen auf dem kleinsten der Blätter tausend bunte Insekten; und alle leben, alle fühlen seine Güte. Dort singt der Vogel harmonisch im Gebüsche, und freudig brüllt der Löwe sein majestätisches Daseyn. Da girrt die Taube dort flattert der Hänsling; hier hüpft die Gras mücke und singt, und freut sich des Lebens, und ich bin da im Mittel, sehe und fühle, fühle eine innere Macht, einen Trieb, der mir sagt: Du bist ähnlich dem, der dich schuf. Ich höre eine Stimme; sie flüstert mir zu: Genieße des Lebens- und manche glückliche, nie gefühlte Empfindungen steigen in meinem Herzen empor. Ich fühle Liebe und Freundschaft; hier führt mich die Natur in die Arme eines sanften Wesens, das mir so ganz ähnlich ist, und das ich doch nicht selbst bin. Ich liebe, ich bin Freund, ich umarme und fühle Wonne des Lebens, Wonne meis nes Dafeyns. Hier verbindet mich der Naturtrieb mit meinen Eltern, dort die Aehnlichkeit mit mei24


