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daher tausend und tausend Stufen vom Unvollkommensten bis zum Vollkommensten, vom Thiermenschen bis zum Geistmenschen, von dem, der den Abstand vom Thiere zum Menschen, und von dem, der den letzten vom Menschen zumEngel macht.
Fortgang zu höherer Vollkommenheit ist Gutes, wahres Gute, und das wahre Gute nnfere Bestimmung. Religion und Offenbarung lehren sie uns kennen. Tugendhaft seyn heißt: sich der Gottheit ähnlicher bilden, sich der Menschenbestimmung mehr nähern, mehr zur Einswerdung hinschreiten.
Gott ist die vollkommenste reinste Liebe. Seine höchste Seligkeit bestehet in unendlich thätiger Liebe. Seine Gesetze sind Liebe, und unser Beruf ist Liebe. Einfach und ungekünstelt sind seine Gesege. Liebet mich! liebet euch! dieses ist sein Gebot. Okennten wir doch diese Gebote, wie selig wäre diese Erde hienieden! Aber Finsterniß entfernt uns noch immer vom Lichte. Sobald die Menschen sich gegenseitig lieben, so ist die Welt glücklich; aber sie lieben sich nicht, sie haffen sich! sie entheiligen ihre Bestimmung, und setzen sich herab zu reißenden Thieren. Aber lasset mich hierüber nicht weiter sprechen! Die wenigsten Menschen verstehen mich, und denen, die mich verstehen, flüstert die Gottheit diese Sprache ins Herz, und sie haben den Zuspruch eines schwachen Sterblichen nicht nöthig.
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