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leitung an die Hand gehen, und dieß Alles darum, weil es deine heiligen Gebote sind und weil ich dich liebe.
Betrachtung über Menschenbestimmung.
Groß und edel ist unsere Bestimmung, ihr Menschen! In der Kette der Dinge sind wir an der höchsten Stufe der erschaffenen Wesen auf dieser Körperwelt. Wir gränzen schon an den Engel, und das Gefühl unserer Seele schwingt uns schon zum Geiste empor, wenn gleich die schwere Masse des Körpers uns noch zurückhält. Unendlich sind die Fähigkeiten, die in uns liegen, unendlich die Wege des Fortganges zu höherer Bestimmung, zur Vollkommenheit, zur Aehnlichwerdung der Gottheit. Alles verkündiget uns, daß wir Wanderer hienieden sind, und der, der seine Bestimmung fühlt, verweilet nicht auf dieser Reise: son= dern eilet fort auf den Wegen, die die Vorsicht ihm vorzeichnete, und erwartet den Wink des Ewigen.
Dem Körper nach sind wir Thiere, und der Seele nach unsterbliche Geister. Sinnlichkeit und Verwesung sind der Antheil unserer Hülle, die uns umgibt; Freiheit und Unsterblichkeit ist das, was unsern Geist erwartet. Je mehr der Mensch am Körperlichen hängt, desto mehr ist er Thier; je mehr der Mensch dem Geistigen nachstrebt, desto mehr nähert er sich dem Engel. Es gibt


