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Gebeth- und Erbauungsbuch für katholische Christen / von Dr. Johann Aloysius Schneider. [Mit Stichen von S. v. Perger]
Entstehung
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vor allem nach deinem Beyfalle trachten, den du mir durch mein Gewissen, deinen Stellvertreter, verkündigest! Den Warnungen oder Ermunterun­gen des Gewissens will ich, als hörte ich deine Stimme selbst, ehrerbiethig gehorchen!

Gott! du verlangst mein Herz. Ich bringe es dir zum Opfer. Ich heilige dir meine Seele, die durch das Bersöhnungsblut des Mittlers gereinigt ist! Ohne den Schmuck der Reinigkeit des Herzens bin ich vor dir verworfen. Ich gelobe dir, mit stren­ger Selbstbeherrschung über diese Reinigkeit zu wa­chen. Laß mich in dem gefährlichen Kampfe mit den Leidenschaften nie erliegen! ich bin bereit, unabläs­fig auf dem Wege der Tugend zu wandeln. Nur du kannst meine Schritte leiten, mich Schwachen durch deine Gnade unterstüßen, und meine frommen Ent­schlüsse befestigen! Dieses flößt mir Muth und Ent­schloffenheit ein. Ich kann Alles in dem, der mich stärket. Entziehe mir deine schüßende Hand nicht, und ich hoffe voll Zuversicht, daß ich die Jugend­jahre in Unschuld und Tugend, als vielversprechende Ubungsjahre für meinen künftigen Beruf, und selbst für die Ewigkeit, vollbringen werde. Amen.

Gebeth für diejenigen,

welche Gott mit irdischen Glücksgütern gesegnet hat. Gütiger Gott! Du hast mich mit zeitlichen Gü­tern gesegnet; aber du hast sie mir in keiner anderen