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vor allem nach deinem Beyfalle trachten, den du mir durch mein Gewissen, deinen Stellvertreter, verkündigest! Den Warnungen oder Ermunterungen des Gewissens will ich, als hörte ich deine Stimme selbst, ehrerbiethig gehorchen!
Gott! du verlangst mein Herz. Ich bringe es dir zum Opfer. Ich heilige dir meine Seele, die durch das Bersöhnungsblut des Mittlers gereinigt ist! Ohne den Schmuck der Reinigkeit des Herzens bin ich vor dir verworfen. Ich gelobe dir, mit strenger Selbstbeherrschung über diese Reinigkeit zu wachen. Laß mich in dem gefährlichen Kampfe mit den Leidenschaften nie erliegen! ich bin bereit, unabläsfig auf dem Wege der Tugend zu wandeln. Nur du kannst meine Schritte leiten, mich Schwachen durch deine Gnade unterstüßen, und meine frommen Entschlüsse befestigen! Dieses flößt mir Muth und Entschloffenheit ein. Ich kann Alles in dem, der mich stärket. Entziehe mir deine schüßende Hand nicht, und ich hoffe voll Zuversicht, daß ich die Jugendjahre in Unschuld und Tugend, als vielversprechende Ubungsjahre für meinen künftigen Beruf, und selbst für die Ewigkeit, vollbringen werde. Amen.
Gebeth für diejenigen,
welche Gott mit irdischen Glücksgütern gesegnet hat. Gütiger Gott! Du hast mich mit zeitlichen Gütern gesegnet; aber du hast sie mir in keiner anderen


