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Das Gebet der Fürbitte in Vereinigung mit dem göttlichen Herzen Jesu oder Apostolat des Gebetes durch Vermittlung des göttlichen Herzens Jesu / von einem Priester des Franziskaner-Ordens [i.e. Gaudentius Guggenbichler]
Entstehung
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Ihm beten, bitten, Gott loben und preisen und Ab­bitte leisten für unsere und der ganzen Welt Sünden. Sieh nun; wenn wir auch den Ersöser nicht mit unsern Augen sehen und die Gebete seines heiligsten Herzens nicht mit den Ohren unsers Leibes vernehmen, so versichert uns doch der hl. Glaube, daß es wirklich so ist. Was anders und besseres sollen und können wir also bei unsern Gebeten thun, als uns vereinigen mit den Gebeten seines heiligsten Herzens, mit seinen Meinungen und hl. Absichten? So haben es auch die Heiligen Got tes gemacht, wie wir aus den uns von ihnen hin­terlassenen Schriften sehen; so wünscht es von uns der Herr selbst, wie Er dieß einst der bl. Mechtil­dis geoffenbart. Diese Heilige fragte einstmals den Herrn: Sage mir doch, allersüßester Jesus! ,, wie der Mensch seine Gebete und Werke auf die ,, beste Weise verrichten möge?" Der Herr gab ihr zur Antwort: ,, All sein Gebet soll der Mensch Gott, meinem Vater aufopfern in Vereinigung meiner Gebete, denn alsdann erhebt es sich voll Annehm­lichkeit zu Ihm und wird mit meinem Gebete eins. Wenn verschiedene Spezereien zugleich angezündet werden, wird Ein Rauch daraus, dessen Wohl= geruch zum Himmel aufsteigt: so ist auch das Gebet, welches mit dem Meinigen vereiniget wird, gleich dem süßesten Wohlgeruche vor Gott. Jedes andere Gebet, welches nicht so verrichtet wird, durchdringt zwar den Himmel, ist aber Gott nicht so angenehm und wird von Ihm nicht so aufge= ,, nommen.-Ebenso soll auch der Mensch alle seine Arbeit und Werke in Vereinigung mit mei­nen Arbeiten und Werken vollbringen. Sie wer

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