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als Lob und Preis als Versöhnungs- als Bittund Dankopfer. O wie wohlgefällig werden dem ewigen Vater diese beständigen Gebete seines ewigen Sohnes sein, und wer vermöchte die Wirkung des Gebetes dieses göttlichen Erlöserherzens auszu sprechen?
Chriftliche Seele! wenn es uns Gott gestatten würde, Jesum in seiner Hl. Menschheit am Altare zu sehen und zu hören, wie Er da für uns Men schen ohne Unterlaß zum Vater flebt: Für die Rettung der Seelen, für die Bekehrung der Heiden, der Ungläubigen und Irrgläubigen, der Echismatiker und Sünder; für seinen Stellvertreter auf Erden und für alle Diener der Kirche; für die Erhaltung und Stärkung der Unschuldigen und Gerechten, für die geistige Belebung der Lauen und für die Sterbenden; für die Ausbreitung und Wohlfahrt seiner Kirche und die Demüthigung ihrer Feinde; wie Er da dankt für alle Gaben und Gnaden seiner hl. Menschheit und für alle Wohlthaten der Natur, Gnade und Glorie Mariens, aller Engel und Auserwählten; wie Er da um Erbarmung bittet für alle Sünder; wie Er da an unserer und aller Geschöpfe Statt sich selbst seinem ewigen Vater als Opfer der Anbetung, des Lobes und Preises, der Bitte und der Versöhnung darbringt: Christliche Seele! wenn wir so unsern lieben Erlöser wirklich am Altare sehen und diese Gebete seines heiligsten Herzens hören würden: wäre es uns wohl möglich, dabei gedankenlos, gleichgültig und kalt zu bleiben?- O gewiß nicht. Im Innersten unserer Seele ergriffen würden wir unser Herz mit dem Seinigen vereinigen, und mit


