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Zweckes dieses Büchleins einer besondern Auseinandersetzung zu bedürfen, und dieses ist: Die Vereinigung unserer Gebete mit dem göttlichen Herzen Jesu.
Was thut denn Jesus in seinem stillen Wohnen im heiligsten Sakramente? Wir sagten schon oben, daß Er hier sein Leben auf geheimnißvolle, aber nicht minder wahre Weise fortsett bis ans Ende der Zeiten, und schauten das Tugendbeispiel, welches Er uns noch im heiligsten Sakramente gibt. Was die hl. Schrift in der Apostelgeschichte ( 10, 38.) von seinem irdischen Leben sagt: ,, Er 30g umher und that Gutes," das gilt von Ihm auch in seinem sakramentalischen Leben. Ja, im Tabernakel weilt Er unter uns, nur um uns Gutes zu thun; Sein heiligstes Herz ist von innigstem Mitleiden erfüllt für alle unsere Gebrechen, Mühseligkeiten und Leiden. Hier heilt Er die geistig Kranken, tröstet Er die Betrübten, stärkt Er die Schwachen, erleuchtet Er die Blinden, unterrichtet Er die Unwissenden, verzeiht Er den Reuigen, erweckt Er die geistig Todten, und nährt Er die Seelen mit seinem eigenen Fleische, damit sie dadurch gestärkt fortwandeln bis zum Berge Gottes, zur seligen Ewigkeit.
Vor Allem aber besteht seine Thätigkeit hier im heiligsten Sakramente darin, daß Er ein beständiges Leben des Gebetes führt. Wie Er einst in seinem irdischen Leben ganze Nächte im Gebete zu seinem ewigen Vater zubrachte, so betet, fo dankt, bittet und verföhnt Er auch hier ohne Unterlaß in allen Theilen der Welt und in jedem Augenblicke der Zeit, und bringt sich selbst für uns dar
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