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Gelobt sei Jesus Christus! : vollständiges Gebet- und Andachtsbuch für katholische Christen / hrsg. v. mehreren Geistlichen. Mit Genehmigung d. hochwürd. geistl. Behörden
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Anhang.

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Laßt uns beten 3 Ave Maria, um durch Maria die Gleichförmig­teit unseres Willen mit dem göttlichen Willen zu erhalten.- Nach dem Worte ,, Jesus" wird jedesmal hinzugesetzt:

Der uns die Gnade der Gleichförmigkeit un­sers Willens mit dem göttlichen verleihen wolle.

Gebet. D getreueste Mutter Maria, lehre mich doch den Willen Gottes in allen Stücken und zu allen Zeiten immer getreu erfüllen, lehre mich auch meinen so verän­derlichen und so oft eigensinnigen Willen gänzlich mit Gottes heiligem Willen vereinigen. Siehe, bereit ist mein Herz, zu thun und zu leiden, was und wie es Gott gefällt. Amen.

Neunundzwanzigster Tag.

Von der Geistestrockenheit.

1) Denen, die beginnen, den Weg der Sünde zu ver­lassen und den Weg des Herrn zu wandeln, die also mit Ernst anfangen, ihre Neigungen zu bekämpfen, der Welt abzusagen, und in Gott und den göttlichen Dingen ihre Freude zu suchen, verleiht Gott viele geistige Tröstungen, inneren Frieden, Ruhe und Heiterkeit beim Gebete und der Betrachtung, heilige Freude beim Erringen eines Sie­ges über sich selbst, besonders die Gabe des Gebetes, welche köstliche Süßigkeit in sich enthält. Die geistlichen Tröstun­gen sind gleichsam Flügel, mit welchen solche Anfänger schnell auf dem Wege der Tugend und der Gebote Gottes hinlaufen und wodurch sie zur Uebung auch der schwersten Bußwerke getrieben werden. Gott verleiht aber den An­fängern diese Tröstungen, damit sie dadurch angelockt wer­den, freudig seine Wege zu wandeln. Auch du, meine Seele, wirst schon oft, besonders im Gebete, solche süße Tröstungen erhalten haben. Danke Gott dafür, aber er­wäge wohl, daß hierin das wahre geistliche Leben nicht besteht. Geistliche Tröstungen sind gut, aber verlangst du darnach, weil sie dir angenehm sind und Vergnügen machen, so gehst du irre. Sie sind nur die Mittel, dich zur Voll­kommenheit anzuregen und dich bereit zu machen, die Prü­fungen und Leiden, die Gott über dich verhängen wird, großmüthig und mit Frucht zu tragen. Gott, nicht seine Tröstungen seien deine Freude. Auch Maria hatte oft

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