Anhang.
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dem heil. Paulus ausrufen fannst: ,, Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir." Erinnere dich, mit welcher Demuth, aber auch mit welcher Liebe Maria Jesum empfangen, und wie sie mit ihrem göttlichen Sohne ganz eins geworden ist. Nähere dich daher recht oft mit Demuth und heiligem Verlangen nach dem wahren Himmelsbrod, dem heiligen Tische und foste, wie süß der Herr ist.
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Laßt uns beten 3 Ave Maria, um durch Maria die Gnade zu erlangen, recht oft und würdig zu communiciren. Nach dem Worte ,, Jesus" wird jedesmal hinzugesetzt:
Der uns die Gnade geben wolle, recht oft und würdig zu communiciren.
Gebet. Maria, meine Mutter, theile mir doch dein Verlangen mit, welches du jedesmal hattest, wenn du aus den Händen der Apostel das heiligste Sakrament empfingest, und hilf mir, daß ich jedesmal mich würdig dem Tische des Herrn nahe und dadurch die Liebe erlange, die mich Eins macht mit deinem göttlichen Sohne! Amen.
Achtundzwanzigster Zag.
Von der Gleichförmigkeit mit dem Willen Gottes. 1) Die Gleichförmigkeit unseres Willens mit dem göttlichen Willen, welche darin besteht, daß wir nichts wollen, außer was Gott will, und uns Alles gefallen lassen, was Gott über uns verhängt, hat Christus gelehrt und geübt, und seine göttliche Mutter ist ihm hierin nachgefolgt. Im Vater unser lehrt uns Christus beten: ,, Vater, dein Wille geschehe wie im Himmel, also auch auf Erden", dein Wille geschehe von uns und an uns; ferner sagt er von sich felbst. Vom Himmel bin ich herabgestiegen, nicht um meinen Willen zu thun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat."( Joh. 6, 38.) Am Abende vor seinem Tode betete er dreimal: Vater, nicht wie ich will, sondern wie du willst, und gab seinen Willen gänzlich dem himmlischen Vater hin. Ihm folgte seine Mutter treulich nach. Siehe, sprach sie zum Engel, siehe ich bin eine Magd des Herrn, es geschehe, wie du gesagt hast; und als Jesus ihr sein Leiden und seinen Tod antkündigte, gab sie, obwohl


