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Gelobt sei Jesus Christus! : vollständiges Gebet- und Andachtsbuch für katholische Christen / hrsg. v. mehreren Geistlichen. Mit Genehmigung d. hochwürd. geistl. Behörden
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Anhang.

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Siebenundzwanzigster Zag.

Von den vorzüglichsten Mitteln, in der Liebe Gottes zu wachsen.

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1) Die Liebe Gottes ist eine Gnade: denn sie ist einge­gossen durch den h. Geist in unsere Herzen. Um aber das in der h. Taufe eingegossene Liebesfeuer, das die Sünde in uns ausgelöscht hat, anzufachen, immer mehr in uns zu entflammen und zur höchsten Vollkommenheit zu brin­gen, gibt es besonders zwei Mittel, das Gebet und die öftere h. Communion. Immer sollst du um die Gabe der Liebe bitten, immer an das liebevolle Herz Jesu an­klopfen und flehen, daß Jesus dir von seiner Liebe mit­theile; immer zu Maria rufen, daß sie dir helfe, Gott zu lieben. Zugleich sollst du das thun, was Maria, was die Heiligen thaten. Maria war die Erste, die das Leiden ihres Sohnes täglich und stündlich betrachtete und dadurch von der Liebe ganz durchdrungen wurde. Die Leiden Jesu nennt der H. Alphonsus Liebespfeile, weil nichts so sehr unsere kalten, harten Herzen entflammen kann, als die Erkenntniß der unendlichen Liebe, die Jesus zu uns Men­schen in seinen Leiden zeigt. Betrachte daher alle Tage das Leiden des Heilandes. Das ist das Buch, in welchem du lernst, wie man Jesus liebt. Je mehr du darin liesest, dosto mehr wirst du in der Liebe zu Jesu zunehmen.

2) Das vorzüglichste Mittel aber, um in der Liebe zu Gott, dem liebenswürdigsten Gute, immer mehr zuzuneh­men, ist die öftere, würdige h. Communion. Ich bin ge­kommen, spricht Jesus, Feuer zu senden, und was will ich anders, als daß es brenne. Christus selbst ist die­ses Feuer; er will in unsere Herzen einkehren, sie an sich ziehen, sie eins machen mit sich. Wie das Feuer die Ei­genschaft hat, das, was es durchglühen und entzünden kann, in sich zu verwandeln, so daß es selbst Feuer wird; so will uns auch Jesus mittelst der h. Communion in sich verwandeln, so wie er selbst sagt: Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm. Je öfter du also kommunicirst, desto mehr wird dich Christus reinigen, immer mehr mit seiner Liebe durchglü­hen, und endlich ganz sich mit dir einigen, so daß du mit

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