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ich es nicht können, da es schon so Vielen möglich gewesen ist? Was hindert mich, zu größeren Ehren emporzusteigen, mehr Schätze zu erwerben, mit mehr Ansehen und Bequemlichkeit in der Welt zu leben? Was fehlte meinem Glücke, wenn ich diese oder jene Freude erleben sollte.
Dann wäre es noch immer Zeit, an das Künftige zu denken, dann wollte ich gerne sterben. So lautet die geheime Sprache meines irdisch gesinnten Herzens und, o mein Gott! wie thöricht ist diese Sprache, wie unbesonnen sind die Wünsche! Bin ich denn versichert, daß ich lange genug leben werde, um meinen Zweck zu erreichen?( Thessal. 5.) Und wenn ich ihn erreiche, wenn alle meine Anschläge gelingen, bin ich denn gewiß, daß diese gehoffte, diese erträumte Glückseligkeit mir in der Nähe das sein werde, wofür ich sie in der Ferne gehalten habe? Und wenn das ist, bin ich denn sicher, daß aus diesen erfüllten Hoffnungen und Wünschen nicht wieder neue erwachsen werden? Und wenn ich davon gewiß sein könnte, würde mir mein zufriedener Zustand, in welchem ich mich alsdann befinde, den Tod nicht noch schrecklicher machen, als er mir jetzt ist, da ich weniger durch ihn verlieren kann?


