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Gesangbuch für die evangelisch-lutherische Landeskirche des Königreichs Sachsen / hrsg. von dem evang.-luther. Landeskonsistorium im Jahre 1883
Entstehung
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Sonntag und öffentlicher Gottesdienst.

Heut schickt keine Arbeit sich, als uns send; mit Hilf und Gnad nur Gotteswerk für mich. traer uns regier und uns den Weg

5. Wie soll ich mich heute zur Wahrheit führ. lng. tion schmücken, daß ich Gott gefallen mag? Jesus wird die Kleider schicken, die ich ihm zu Ehren trag. Sein Blut und Gerechtig­keit ist das schönste Sonntagskleid.

2. Thu auf den Mund zum Lobe dein, bereit das Herz zur Andacht fein, den Glauben mehr, stärk den Verstand, daß uns dein Nam werd wohlbekannt;

6. Ich will in der Zionsstille heute voller Arbeit sein; denn da sammle ich die Fülle von den höchsten Schätzen ein, wenn mein Jesus meinen Geist mit dem Wort des Lebens speist.

3. Bis wir singen mit Gottes Heer: Heilig, heilig ist Gott der Herr! und schauen dich von An­gesicht in ewger Freud und sel­gem Licht. bilgis

4. Ehr sei dem Vater und dem Sohn, dem heilgen Geist in einem Thron! Der heiligen Drei­faltigkeit sei Lob und Preis in Ewigkeit!

4

7. Herr, ermuntre meine Sin­nen und bereite selbst die Brust; laß mich Lehr und Trost ge­winnen, gieb zu deinem Manna Lust, daß mir deines Wortes Hall Wilhelm II. von Sachsen- Weimar.( recht tief in mein Herze fall.

1662.

8. Segne deiner Knechte Leh­ren, öffne selber ihren Mund.

Mach mit allen, die dich hören, heute deinen Gnadenbund, daß, wenn man hier fleht und singt, solches in dein Herze dringt.

9. Gieb, daß ich den Tag be­schließe, wie er angefangen ist. Segne, pflanze und begieße, der du Herr des Sabbaths bist; bis ich einst auf jenen Tag ewig Sabbath halten mag.

Jonathan Krause. 1762. aloni te

8.

Eigene Melodie. 68.

Herr Jesu Chrift, dich zu uns

wend, dein heilgen Geist du zu

201

9. 2

Mel. 68: Herr Jefu Chrift, dich zc.

Herr, öffne mir die Herzens­thür, zeuch mein Herz durch dein Wort zu dir; laß mich dein Wort bewahren rein, laß mich dein Kind und Erbe sein.

2. Dein Wort bewegt des

Herzens Grund, dein Wort macht Leib und Seel gesund; dein Wort ist, was mein Herz erfreut, dein Wort giebt Trost und Seligkeit.

3. Ehr sei dem Vater und dem Sohn, dem heilgen Geist in einem Thron! Der heiligen Dreieinigkeit sei Lob und Preis in Ewigkeit!

Johann Olearius. 1684.