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Gesangbuch für die evangelisch-lutherische Landeskirche des Königreichs Sachsen / hrsg. von dem evang.-luther. Landeskonsistorium im Jahre 1883
Entstehung
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Sonntag und öffentlicher Gottesdienst.

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10.doiid 5. Ruh in mir und ich in dir,

bau ein Paradies im Herzen. Offenbare dich doch mir, führe

meiner Andacht Kerzen immer neue Nahrung zu, heilge Liebes­flamme du.

6. Dieser Tag sei dir geweiht, weg mit allen Eitelkeiten! Ich will deiner Herrlichkeit einen Tempel zubereiten, nichts sonst wollen, nichts sonst thun, als in deiner Liebe ruhn.

plom nim

aus. Mel. 164: Valet will ich bir geben.

Laß mich dein sein und bleiben, du treuer Gott und Herr, von dir laß mich nichts treiben, halt mich bei deiner Lehr. Herr, laß mich nur nicht wanken, gieb mir Beständigkeit; dafür will ich dir danken in alle Ewigkeit. JOT naturg Nikolaus Selnecker. 1592. nachruns

11.0

7. Du bist mehr denn Salo­mon: laß mich deine Weisheit

Mel. 114: Meinen Jesum laß 2c.

hören, ich will deinen Gnaden­thron mit gebeugten Knieen ehren, bis mir deine Sonne lacht und

Licht vom Licht, erleuchte mich bei dem neuen Morgenlichte, Gnadensonne, zeige dich meinem muntern Angesichte, wohne mir den schönsten Sonntag macht. mit Glanze bei, daß mein Sab­bath fröhlich sei. tin

Benjamin Schmold.+ 1737. TONTOT

12.

2. Brunnquell aller Süßig­keit, laß mir deine Ströme fließen, mache Mund und Herz bereit, dich in Andacht recht

Eigene Melodie. 104. Apostelgesch. 10, 33.

streu das Wort mit Segen ein, Liebster Jesu, wir sind hier,

laß es hundertfrüchtig sein.

dich und dein Wort anzuhören. Lenke Sinnen und Begier auf die süßen Himmelslehren, daß sei mir Weisheit, Licht und Bahn, die Herzen von der Erden ganz daß kein Irrtum mich betrüget, zu dir gezogen werden.

3. Zünde selbst das Opfer an, das auf meinen Lippen lieget,

und kein fremdes Feuer brennt, 2. Unser Wissen und Verstand welches dein Altar nicht kennt.

4. Laß mich heut und allezeit: Heilig, heilig, heilig! singen, und mich in die Ewigkeit mit des Geistes Flügeln schwingen. Gieb mir einen Vorschmack ein, wie es mag im Himmel sein.

ist mit Finsternis umhüllet, wo nicht deines Geistes Hand uns mit hellem Licht erfüllet. Gutes denken, thun und dichten mußt du selbst in uns verrichten.

3. D du Glanz der Herrlich­keit, Licht vom Licht, aus Gott