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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen
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Erster Theil. Vom Worte Gottes.

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fich selbst den Grund zur ewgen Ruhe| Es sei mein Theil; es fei mir Heit rauben. Wer treulich hier dein Wort und Kraft zum ewgen Leben. SI zu seiner Richtschnur macht, dem

gibt es Licht und Trost auch in der ma Mel. Ber nur den lieben Gott.- 7.

4. Mein Gott, bewahre mich vor 11. De gegeben, wie preis ich er das

aller falschen Lehre, und hilf, daß

ich dein Wort mit festem Glauben dich, o Gott, dafür! Nie tann mehr ehre! Gib deinen Geist ins Herz, Dank dich gnug erheben! durch Chri­der Luft und Kräfte gibt, daß man stum schenkteft du es mir. Kein Licht,

die Wahrheit lernt, prüft, glaubt, erfährt und übt.

tein Troft erfreute mich, temmt ich nicht, Jesu Christe, dich.

2. Auf ungewissen finstern Pfaden würd ich ein Raub des Irrthuns sein; mit Sündenschuld und Fluch beladen, müßt ich des Richters Rache scheun; ich fände keinen Troft& Noth; mich schreckte stündlich Grab und Tod.

Mel. Ach Gott und Herz.

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10. G

ott ist mein Hort,

und auf sein Wort foll meine

Seele trauen. Ich wandle hier,

mein Gott, vor dir, im Glauben,

nicht im Schauen.

2. Dein Wort ist wahr, laß immer bar mich seine Kräfte schmecken. Laß feinen Spott, o Herr, mein Gott! mich von dem Glauben schrecken.

3. Wo hätt ich Licht, wofern mich nicht dein Wort die Wahrheit lehrte? mein Theil. Gott, ohne sie verstind ich nie, wie

3. Wozu hat mich mein Gott er schaffen? was ist auf Erden meine Pflicht? wird auch mein Geist im Tod entschlafen? und, hält Gott fünftig ein Gericht, wie werd ich im Gericht beftehn? wie der verdienten Straf entgehn?

4. Entscheidet die Vernunft die Fragen durch ihrer Einsicht schwaches Licht? Hebt sie die Zweifel, die mich plagen? und bleibt der Troft, den fie verspricht? Ach! ohne Christi Licht und Heil wär Finsterniß und Tod

5. Ja, du haft mich den Finster ah dich würdig ehrte. and miniffen des Irrthums, und der Sünde 4. Dein Wort erklärt der Seele Macht durch deine Lehre, Herr, ent Werth, Unsterblichkeit und Leben. riffen; ihr Licht zerstreut des Zweifels Zur Ewigkeit ist diese Zeit von dir Nacht. Du zeigest mir des Höchten mir übergeben. Rath, und führft mich auf der Wahr heit Pfad.

5. Dein ewger Rath, die Missethat der Sünder zu verfühnen, den fennt ich nicht, wär mir dies Licht nicht durch dein Wort erschienen.

6. Nun darf mein Herz in Ren und Schmerz der Sünden nicht ver­zagen; nein, du verzeihst, lehrst mei­nen Geift ein gläubig Abba! sagen.

7. Mich zu erneun, mich dir zu veihn, ist meines Heils Geschäfte. Durch meine Müh vermag ichs nie! bein Wort gibt neue Kräfte.

8. Herr, unser Hort, laß uns dies Wort! denn du hafts uns gegeben.

6. Ich weiß, wozu mich Gott ers schaffen; ich tenne meine ganze Pflicht Mein Geift wird nicht im Tod ent­schlafen; wer an dich glaubt, wird im Gericht durch dich, o Heiland, wohl beftehn, und dann verklärt dich selber sehn.

7. O Jesu, laß mich deiner Lehre gehorchen mit stets größrer Luft, und feines Spötters Wahn zerstöre dein Heiligthum in meiner Brust. Mein ganzes Leben preise dich! Dein Heil erfreu im Tode mich!