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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg nebst einigen Gebeten zur häuslichen Erbauung
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XIV. Für besondere Zeiten.

Gnaden, sei gut für allen befohlen. Ja, ich habe nicht Schaden, du Aug und Wäch ter Israel.

betracht't meines Lebens Ziel und Zweck, habe gleichfalls deinen Weg schändlich, o mein Gott, verlassen, bin gefolgt der Sünde Straßen.

4. Uch Herr, laß mich Gnad erlangen, gieb mir nicht ver­dienten Lohn, laß mich deine Huld umfangen, sich an dei­nen lieben Sohn, der für mich genug gethan, Bater, nimm den Bürgen an; dieser bat für mich erduldet, was ich Sünder hab verschuldet.

5. Deffne du mir deine Güte, fende Segen mir herab. Tröst in Kummer mein Ge­müthe und beschütz mich bis ans Grab, daß das Uebel, so bei Nacht unfern Leib zu fäl len tracht't, mich nicht mit dem Netz umdecke, noch ein böser Traum mich schrecke.

8. Breit aus die Flügel beide, o Jesu, meine Freude, und nimm dein Küchlein ein! Will Satan mich verschlin­gen, so laß die Englein sin­gen: Dies Kind soll unver­leget fein. mali

9. Auch euch, ihr meine Lieben, soll heute nicht betrü­ben kein Unfall noch Gefahr. Gott laß euch ruhig schlafen, stell euch die güldnen Waf­fen ums Bett und seiner Hel= den Schaar.

Paul Gerhard. 1676. Mel. Freu dich sehr, o meine. 198. Unsre müden Augen­lider schließen sich jetzt schläf­rig zu, und des Leibes matte Glieder grüßen schon die Abendruh; denn die dunkle, finstre Nacht hat des hellen Tages Pracht in der tiefen See verdecket und die Sterne aufgestecket.

2. Uch bedenk, eh du gehst schlafen, du, o meines Leibes Gaft, ob du den, der dich er­schaffen, heute nicht erzürnet haft? Thu, ach thu bei Zeiten Buß, geh und falle ihm zu Fuß und bitt ihn, daß er aus Gnaden dich der Strafe woll entladen. S MISSLE

3. Sprich: Herr, dir ist un­verhohlen, daß ich diesen Tag vollbracht anders, als du mir

6. Laß mich, Herr, von dir nicht wanken, in dir schlaf ich fanft und wohl, gieb mir hei­lige Gedanken, und bin ich gleich Schlafes voll, so laß doch den Geist in mir zu dir wachen für und für, bis die Morgenröth aufgehet, und man von dem Bett auf­stebet. munic

*) 7. Vater droben in der Höhe, dessen Nam uns theur und werth, dein Reich komm, dein Will geschehe, unser Brot

*) V. 7 ein Zusaß.

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