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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg nebst einigen Gebeten zur häuslichen Erbauung
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matis C. Abendlieder. IX

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werd uns beschert, und ver- kann. Stehe mir, o Vater, gieb uns unsre Schuld, schenk uns deine Gnad und Huld, laß uns nicht Versuchung töd­ten, hilf uns, Herr, aus allen Nöthen.

bei, daß dein Glanz stets vor mir sei und mein kaltes Herz erhige, ob ich gleich im Fin­stern sitze. olis

Joh. Franc. 1677.

5. Herr, verzeihe mir aus Gnaden alle Sünd und Mis­ſethat, die mein armes Herz beladen und so gar vergiftet hat, daß auch Satan durch sein Spiel mich zur Höllen stürzen will. Da kannst du alleine retten; strafe nicht mein Uebertreten.

In eigner Melodie. 199. Werde munter, mein Gemüthe, und ihr Sinnen, geht berfür, daß ihr preiset Gottes Güte, die er hat ge­than an mir, da er mich den ganzen Tag vor so mancher schweren Plag hat erhalten und beschüßet, daß mich Sa­tan nicht verletzet.

im

2. Lob und Dank sei dir gesungen, Vater der Barm­herzigkeit, daß mir ist mein Werk gelungen, daß du mich vor allem Leid und vor Sün­den mancher Art so getreulich haft bewahrt, auch den Feind hinweg getrieben, daß ich un­beschädigt blieben.

3. Keine Klugheit kann ausrechnen deine Güt und Wunderthat; ja, kein Redner kann aussprechen, was dein Huld erwiesen hat. Deiner Wohlthat ist zu viel; sie hat weder Maß noch Ziel. Herr, du hast mich so geführet, daß kein Unfall mich berühret.

4. Dieser Tag ist nun ver­gangen, die betrübte Nacht bricht an; es ist hin der Sonne Prangen, so uns all erfreuen

6. Bin ich gleich von dir gewichen, stell ich mich doch wieder ein; hat uns doch dein Sohn verglichen durch sein Angst und Todespein. Ich verleugne nicht die Schuld; aber deine Gnad und Huld ist viel größer als die Sünde, die ich stets in mir befinde.

7. D du Licht der frommen Seelen, o du Glanz der Ewig­keit, dir will ich mich ganz be­fehlen diese Nacht und allezeit. Bleibe doch, mein Gott, bei mir, weil es nunmehr dunkel schier; da ich mich so sehr be­trübe, tröste mich mit deiner Liebe.

8. Schüße mich vors Teu­fels Neßen, vor der Macht der Finsterniß, die mir oft des Nachts zusehen und erzeugen Kümmerniß. Laß mich dich, o wahres Licht, nimmermehr Wenn ich verlieren nicht. dich nur hab im Herzen, fühl