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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg nebst einigen Gebeten zur häuslichen Erbauung
Entstehung
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A.

ist,

Welt und was drinnen erhält;

2. Gott, ich danke dir von Herzen, daß du mich in dieser Nacht vor Gefahr, Ungst, Noth und Schmerzen hast be­hütet und bewacht, daß des bösen Feindes List mein nicht mächtig worden ist.

3. Laß die Nacht auch mei­ner Sünden jetzt mit dieser Nacht vergehn; o Herr Jesu, laß mich finden deine Wunden offen stehn, da alleine Hülf und Rath ist für meine Misse­

Morgenlieder./ 1Z

that.

4. Hilf, daß ich mit diesem Morgen geistlich auferstehen mag und für meine Seele sor­gen; daß, wenn nun dein großer Tag uns erscheint und dein Gericht, ich davor er schrecke nicht.

5. Führe mich, o Herr, und leite meinen Gang nach dei­nem Wort; sei und bleibe du auch heute mein Beschüber und mein Hort; nirgends, als bei dir allein, kann ich recht bewahret sein.

6. Meinen Leib und meine Seele sammt den Einnen und Verstand, großer Gott, ich dir befehle unter deine starke Hand. Herr, mein Schild, mein Ehr und Ruhm, nimm mich auf, dein Eigenthum.

7. Deinen Engel zu mir sende, der des bösen Feindes Macht, List und Unschläg von

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mir wende und mich halt in guter Acht; der auch endlich mich zur Ruh trage nach dem Himmel zu.

*) 8. Höre, Gott, was ich begehre; Bater, Sohn und heilger Geist, meiner Bitte mich gewähre, der du selbst mich beten heißt; so will ich dich hier und dort herzlich preisen fort und fort.

Seinr. Albert.

1668.

Mel. Ich dank dir schon durch. 189. Mein erst Gefühl ſei Preis und Dank, erhebe Gott, o Seele! Der Herr hört dei­nen Lobgesang, lobsing ihm, meine Seele!

2. Mich selbst zu schützen ohne Macht, lag ich und schlief in Frieden. Wer schafft die Sicherheit der Nacht und Ruhe für die Müden?

3. Wer wacht, wenn ich von mir nichts weiß, mein Le­ben zu bewahren? Wer stärkt mein Blut in seinem Fleiß und schützt mich vor Gefahren?

4. Wer lehrt das Auge seine Pflicht, sich sicher zu bedecken? Wer ruft dem Tag und ſei­nem Licht, uns wieder zu er­

wecken?

5. Du bist es, Herr und Gott der Welt, und dein ist unser Leben, du bist es, der es uns erhält und mirs jetzt neu gegeben.

*) V. 8. Zufaß. s

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