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XIV. Für besondere Zeiten.
i 6.00 Gelobet seist du, Gott schöpften Lichte, schick uns der Macht! Gelobt sei deine Treue, daß ich nach einer fanften Nacht mich dieses Tags erfreue.
7. Laß deinen Segen auf mir ruhn, mich deine Wege wallen, und lehre du mich selber thun nach deinem Wohlgefallen.
8. Nimm meines Lebens gnädig wahr, auf dich hofft meine Seele; sei mir ein Retter in Gefahr, ein Vater, wenn ich fehle.
9. Gieb mir ein Herz voll Zuversicht, erfüllt mit Lieb und Ruhe, ein weises Herz, das seine Pflicht erkenn und willig thue;
10. Daß ich, als ein getreuer Knecht, nach deinem Reiche strebe, gottselig, züchtig und gerecht durch deine Gnade lebe;
11. Daß ich, dem Nächsten beizustehn, nie Fleiß und Arbeit scheue, mich gern an andrer Wohlergehn und ihrer Tugend freue;
12. Daß ich das Glück der Lebenszeit in deiner Furcht genieße und meinen Lauf mit Freudigkeit, wenn du gebeutst, beschließe.
Chrift. Fürchteg. Gellert.+ 1769.
In eigner Melodie.
190. Morgenglanz der Ewigkeit, Licht vom uner
diese Morgenzeit deine Strahlen zu Gesichte und vertreib durch deine Macht unsre Nacht.
2. Deiner Güte Morgenthau fall auf unser matt Gewissen. Laß die dürre Lebensau lauter süßen Trost genießen, und erquick uns, deine Schaar, immerdar.
3. Gieb, daß deiner Liebe Glut unsre kalten Werke tödte, und erweck uns Herz und Muth bei erstandner Morgenröthe, daß wir, eh wir gar vergehn, recht aufstehn.
4. Laß uns ja das Sündenkleid durch des Bundes Blut vermeiden, daß uns die Gerechtigkeit möge als ein Rock bekleiden, und wir so vor aller Pein sicher sein.
5. Ach du Aufgang aus der Höh, gieb, daß auch am jüngsten Tage unser Leichnam aufersteh und, entfernt von aller Plage, sich auf jener Freudenbahn freuen kann.
6. Leucht uns selbst in jene Welt, du verklärte Gnadensonne; führ uns durch das Thränenfeld in das Land der süßen Wonne, da die Luft, die uns erhöht, nie vergeht.
Chr. Knorr v. Rosenroth.+1689. Mel. Herr Jesu Chrift, meins. 191. O heilige Dreifaltig keit, du hochgelobte Einigkeit, Gott Vater, Sohn und heil
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