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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg nebst einigen Gebeten zur häuslichen Erbauung
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XIV. Für besondere Zeiten.

4. Kehre zu mir deine Güt, du sorgst für mich, ich lebe freundlich mich anblicke, daß noch! ndo mansodspítis mein innerstes Gemüth in dir sich erquicke und die süße Himmelsluft mit Begierde schmecke; sonsten sei mir nichts bewußt, so da Freud erwecke.

3. Nun das erkennet meine Seele und giebt sich selbst zum Opfer hin; doch weil ich noch in dieser Höhle mit Noth und Tod umgeben bin, so weich auch heute nicht von mir, denn meine Hülfe steht bei dir.

5. Laß ja ferne von mir sein Hoffahrt, Augenweide; Fleischesluft und allen Schein, Jesu, mir verleide, damit sich die Welt ergößt zu ihr'r selbst Verderben, denn was sie fürs Beste schätt, machet ewig sterben.

4. Mein Glück in dieser neuen Woche soll nur in dei­nem Namen blühn; ach laß mich nicht am Sündenjoche mit meinem Fleisch und Blute ziehn! Gieb deinen Geist, der mich regier und nur nach dei­nem Willen führ.

6. Nun so bleibe stets mein Licht, Jesu, meine Freude, bis der frohe Tag anbricht, da nach allem Leide ich in weißer Kleider Pracht werde freudig springen und, daß Gott es wohlgemacht, ohn Aufhören fingen.

5. Soll ich mein Brot mit Kummer effen, so laß es doch gesegnet sein, und was du sonsten zugemessen, das richte mir zum Besten ein. Ich bitte keinen Ueberfluß, nur was ich nöthig haben muß.

6. So thue nun, mein Gott, das Deine und laß mich auch das Meine thun, be hüte beides, Groß und Kleine, daß sie auf deiner Huld be: ruhn, und daß ein jedes die­sen Tag mit dir vergnügt beschließen mag.dodus

Chrift. Prätorius( Schulge), um 1704.

Mel. Wer nur den lieben Gott. 187. Ein neuer Tag, ein neues Leben geht mit der neuen Woche an. Gott will mir heut aufs neue geben, was mir sonst niemand geben kann; denn hätt ich seine Gnade nicht, wer gäbe mir sonst Trost und Licht?

2. Sch grüße diesen lieben Morgen und küsse Gottes Baterhand, die diese Nacht so manche Sorgen in Gnaden von mir abgewandt. Uch Herr, wer bin ich Armer doch? srds A

Benj. Schmolck. 1737. In eigner Melodie. 188. Gott des Himmels und der Erden, Vater, Sohn und beilger Geist, der es Tag und Nacht läßt werden, Sonn und Mond uns scheinen heißt; dessen starke Hand die Welt