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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg nebst einigen Gebeten zur häuslichen Erbauung
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A. Morgenlieder. VIX

ftum, unsern Herren, deinen eingebornen Sohn; hon

2. Daß du mich haft aus Gnaden in der vergangnen Nacht vor Gefahr und allem Schaden behütet und bewacht; ich bitt demüthiglich: Wollst mir mein Sünd vergeben, womit in diesem Leben ich hab erzürnet dich.

3. Du wolleft auch behü­ten mich gnädig diesen Tag vors Teufels List und: then, vor Sünden und vor Schmach, vor Feuer und Was­sersnoth, vor Armuth und vor Schanden, vor Ketten und vor Banden, vor bösem, schnellem Tod.

4. Mein Seel, mein Leib, mein Leben, mein Weib, Gut, Ehr und Kind sei dir, Herr, übergeben, dazu mein Haus­gesind, als dein Geschenk und Gab, mein Weltern und Ver= wandten, Geschwister und Be­kannten und alles, was ich hab. 30194

5. Dein Engel laß auch bleiben und weichen nicht von mir, den Satan zu vertreiben, auf daß der bös Feind hier in diesem Jammerthal ſein Tück an mir nicht übe, Leib und Seel nicht betrübe und bring mich nicht zu Fall.

6. Gott will ich lassen ras then, denn er all Ding ver­mag; er segne meine Thaten, mein Vornehmen und Sach;

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denn ich ihm heimgestellt mein Leib, mein Seel, mein Leben und was er mir sonst geben; er machs, wies ihm gefällt.

7. Darauf so sprech ich Amen, und zweifle nicht da ran, Gott wird es alls zu­sammen ihm wohlgefallen lan; und streck nun aus mein Hand, greif an das Werk mit Freuden, dazu mich Gott be­scheiden in meinem Beruf und Stand.

gis Joh. Mathefius. 1563. godast

Mel. Chriftus, der uns selig. 186. Christe, Chrifte, wahres Seelenlicht, deiner Christen Sonne, o du klares Angesicht, der Betrübten Wonne! Dei­ner Güte Lieblichkeit ist neu alle Morgen, in dir bin ich recht erfreut, darf nicht übrig sorgen.

2. Wecke mich vom Sün­denschlaf, der du bist das Le­ben, neues Leben in mir schaff, denn du hast gegeben dieser Welt das Sonnenlicht, wel­ches all erfreuet, wirst du mich ja lassen nicht täglich unerneuet.

3. Ohne Licht sieht man tein Licht, ohne Gottes Leuch­ten fieht der Mensch den Hei land nicht, der uns muß be­feuchten mit dem hellen Him­melsthau feiner füßen Lehre; drum, Herr Christe, auf mich schau und dich zu mir kehre.

4. Kehre