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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg nebst einigen Gebeten zur häuslichen Erbauung
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Vom Tode und der Auferstehung zc.

In eigner Melodie.

5. Wenn der Verdammten 176. Ewigkeit, du große Qual so manches Jahr, Donnerwort! o Schwert, das durch die Seele bohrt, o An­fang sonder Ende! o Ewig­keit, Zeit ohne Zeit, ich weiß vor großer Traurigkeit nicht, wo ich mich hinwende. Mein ganz erschrocknes Herz erbebt, daß mir die 3ung am Gau­men klebt.

als an der Sahl hier Men­schen sich ernähren, als man­chen Stern der Himmel hegt, als manches Laub das Erd­reich trägt, noch endlich sollte währen; so wäre doch der Pein zuletzt ihr recht bestimm­tes Ziel gesett.

2. Kein Unglück ist in aller Welt, das endlich mit der Zeit nicht fällt und ganz wird auf gehoben; die Ewigkeit hat nur kein Ziel, sie treibet fort und fort ihr Spiel, läßt nim­mer ab zu toben, ja, wie mein Heiland selber spricht: Aus ihr ist kein Erlösung nicht.

3. Ewigkeit, du machst mir bang! o ewig, ewig ist zu lang; hier gilt fürwahr kein Scherzen! Drum, wenn ich diese lange Nacht zusammt der großen Pein betracht, er schreck ich recht von Herzen. Nichts ist zu finden weit und breit so schrecklich als die Ewigkeit.

mot

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4. Was acht ich Wasser, Feuer und Schwert; dies alles ist kaum nennenswerth; es kann nicht lange dauern. Was wär es, wenn gleich ein Ty: rann, der funfzig Jahr kaum leben kann, mich endlich ließ vermauern? Gefängniß, Mar­ter, Angst und Pein, die kön nen ja nicht ewig sein.

6. Nun aber wenn du die Gefahr viel hundert tausend tausend Jahr haft kläglich ausgestanden, und in der Höl­len solche Frist gar grausam­lich gemartert bist, ist doch fein Schluß vorhanden; die Zeit, so niemand zählen kann, die fängt sich stets von neuem

an.

7. Liegt einer krank und ruhet gleich im Bette, das vom Golde reich recht fürstlich ist gezieret; da haffet er doch solche Pracht, auch so, daß er Leben führet; er zählet jeden die ganze Nacht ein kläglich Glockenschlag und seufzet nach dem lieben Tag.

8. Uch was ist das? der Höllen Pein wird nicht wie Leibeskrankheit sein und mit der Zeit sich enden; es wird sich der Verdammten Schaar im Feuer und Schwefel im­merdar mit 3orn und Grimm umwenden; und dies ihr un­begreiflich Leid soll währen bis in Ewigkeit.

9. Uch