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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg nebst einigen Gebeten zur häuslichen Erbauung
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Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke.

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kel sieht.

2. Du riefft dem, das nicht unser Blick, was er jetzt dun­war, um tausend Seligkeiten durch aller Wesen Reih'n, rings um dich zu verbreiten. Du bist die Liebe selbst; Ver­stand und Rath sind dein, und deiner Weisheit Ziel ist Segnen und Erfreun.

3. Du sprichst: und es ge­schieht. Auf dein allmächtig: Werde! entstand dein großes Werk, der Himmel und die Erde. Mit deinem kräft'gen Wort trägst du die ganze Welt, und deine Macht voll­führt, was uns unmöglich fällt. ahinhin

4. Wer hat, Unendlicher, wer hat dich je gesehen? Kein endlich Uuge reicht bis zu des Lichtes Höhen, von welchen du mit Huld auf deine Schöpfung blickft, und Alles, was da lebt, mit Seligkeit beglückst.

65. Du bist es, der allein Unsterblichkeit befizet, das Leben giebt und nimmt, der unsern Odem schüßet. Was ist, was lebt und webt, das lebt und webt in dir. Willst du, so wird es nichts, doch du bleibst für und für.

6. Seht kennen wir dich, Herr, nur schwach und un­vollkommen! Einst aber- Heil uns! wird der Vor­hang weggenommen, der deine Herrlichkeit hier unserm Aug' entzieht. Hell sieht dann

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7. Doch sei auch hier von uns bein hoher Ruhm be­sungen! Verschmäh' ein Lob­lied nicht von schwachen Men= schenzungen! Dort soll, wenn wir verklärt in hellerm Licht dich sehn, ein beff'rer Preis­gesang dich, Ewiger, erhöhn! [ 71.] Rambach u. Diterich.

Mel. Sei Lob und Ehr' dem.

10. Der Herr ist Gott und Keiner mehr! Frohlockt ihm, alle Frommen! Wer ist ihm gleich? Wer ist, wie er, fo herrlich, so vollkommen? Der Herr ist groß, sein' Nam' ist groß; unendlich ist und gren­zenlos der Herr in ſeiner Größe.

2. Er ist und bleibet, wie er ist; wer strebet nicht ver­gebens, ihn auszusprechen? Wer ermißt die Dauer seines Lebens? Eh' Berg und Thal, und Land und Meer, eh' noch der Himmel war, war er; er ist und lebet ewig. det n

3. Um seinen Thron her strömt ein Licht, das ihn vor uns verhüllet; ihn fassen alle Himmel nicht, ihn, der sie all' erfüllet. Er bleibet ewig, wie er war, verborgen und auch offenbar in seiner Werke Wundern. miall

4. Wo wären wir, wenn seine Kraft uns nicht gebildet hätte? Er kennt uns; fennet,

was