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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg nebst einigen Gebeten zur häuslichen Erbauung
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Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke. was er schafft, der Wesen Welten mehr, als des San­ganze Kette. Bei ihm ist des? Allgütiger! Gott, unser Weisheit und Verstand, und Herr, wie würdig bist du un­Kraft und Stärke; seine Hand sers Ruhms! di mu kanis regieret Erd' und Himmel.

5. Er ist uns nah ist nie mals fern weiß unser Aller Wege Wo ist die Nacht, da sich dem Herrn ein Mensch verbergen möge? Die Finster­niß ist vor ihm Licht; Gedan­ken selbst entfliehn ihm nicht in unsers Herzens Tiefen.

2. Und in diesem Heilig­thume darf, Herr, bestimmt zu deinem Ruhme, auch ich mich deiner Größe freun; darf auch vor dein Untlik tre­ten, dich, Weltenschöpfer, an­zubeten, und deines Namens Herold sein. Wie vieler Him­mel Pracht verkündigt deine Macht! Doch, o Schöpfer, der du sie wölbst, dich fassen selbst die Himmel aller Him­mel nicht.

6. Unsträflich bist du, hei­lig, gut und reiner als die Sonne. Wohl dem, der dei nen Willen thut; denn du vergiltst mit Wonne. Du hast Unsterblichkeit allein, bist selig, wirst es ewig sein; hast Freu­den, Gott, die Fülle. sure 37. Dir nur gebühret Lob und Dank, Unbetung, Preis und Ehre! Kommt, werdet Gottes Lobgefang, ihr, alle feine Heere! Der Herr ist Gott, und keiner mehr! Wer ist ihm gleich? Wer ist, wie er, so herrlich, so vollkommen? [ 22.] 3. A. Cramer. 10 Mel. Wachet auf, ruft uns.

11. Gott! wer ist dir zu vergleichen? Wer zählt in deinen weiten Reichen die Schaaren, die sich deiner freun? Sonnen über Sonnen geben zahllosen Welten Glanz und Leben; sie alle schufst du, du allein! Wer nennt ihr mächtig Heer? Sind nicht der

3. Wer bin ich, ich Staub der Erde, daß ich von dir ge­würdigt werde, dich anzu­schaun in deiner Pracht? Die­sen milden Glanz des Lichtes, den Schatten deines Ange­sichtes, für mich auch schuf ihn deine Macht. Auch mir verherrlicht er von tausend Sternen her deine Größe. D wer bin ich, daß du auch mich mit deinem Lichte über­strömst? on làng

4. Schwinge dich empor und singe; bis über alle Himmel dringe zu Gott, o Seele, dein Gesang! Seine Huld und Gnade gehen viel höher als der Sterne Höhen; fleug hö­her denn auch du, mein Dank! Barmherzig schauet er auf alle Seelen her, die ihn fürch­ten. Er sorgt für sie und läßt

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