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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg nebst einigen Gebeten zur häuslichen Erbauung
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Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke.

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her die Hoffnung, die mich hält in den Verwirrungen der Welt, wenn ich an Gott nicht glaube? adal

2. Bestimmt zur Tugend, leb' ich hier, und sehne mich nach Freuden. Wer stillt die heiße Sehnsucht mir? Wer rettet mich vom Leiden? Wenn sich mein Herz der Tugend weiht: wer knüpft an sie die Seligkeit? Wer reicht mir Siegeskronen?

3. Du bist es, Gott! Du bist und lebft! Gleich Felfen steht mein Glaube. Du lohnst der Tugend, du erhebst sie mächtig aus dem Staube. In deinen Werken, nah' und fern, erkenn' und seh' ich dich, den Herrn, den Schöpfer, den Erhalter.

4. Und sollt' auch Ulles, Alles hier vor meinem Blicke schwinden; doch würd' ich den Beweis in mir von deinem Dafein finden. Ich bin, ich bin! Wie könnt ich sein, wär' ich, o Herr der Welt, nicht dein, nicht dein Geschöpf, o Vater? E 108

6. Drum blick' ich, Herr, mit Zuversicht empor zu dei­ner Höhe. Du bist und lebst! Ich zweifle nicht, obgleich ich dich nicht sehe. Stets müsse dieser Glaube rein und stets durch Werke thätig sein: bann freu ich dein mich ewig..dre [ 96.] Pfranger u. Reche, d Mel. Kommt her zu mir, ſpricht. 6. Wie könnt' ich zwei­feln, daß du bist, o Gott! Der ganze Weltbau ist ein Lebens. Zu Zeuge deines Lebens. sichtbar ist's, daß Güt' und Macht mit Weisheit ihn her­vorgebracht: nichts ist an ihm vergebens!

2. Wohin, wohin mein Auge blickt, da seh ich Ord­nung, die entzückt, im Gro­Ben und im Kleinen; mit fro­hem Staunen sehe ich, wie alle Creaturen sich zu Einem Zweck vereinen. T

3. Eins muß dem Andern mußbar sein, daß alle sich des Daseins freun, und glücklich werden können: und dennoch wäre die Natur und ihre weise Ordnung nur des Zu­falls Werk zu nennen?

4. Nein, wahrlich! nicht von ungefähr entstanden Himmel, Erd' und Meer: so könnte nichts entstehen. Du, Gott, du schufest die Natur, und, Schöpfer, deine Creatur ist alles, was wir sehen. d

5. Der mich aus feiner Quelle tränkt, mich speist von seinem Gute; deß Kraft in meiner Seele denkt, und wallt in meinem Blute, und fühlt und wirkt in Herz und Sinn; durch den ich ward, durch den ich bin,- Gott, du mußt sein und leben! sau als

Pusfired 5. Du