Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke.
Sünder im Genuß des Glücks fich pflichtlos freuet: so schwächt dies meinen
Eifer nicht; ich übe standhaft meine Pflicht: Du, Gott, bist einst Vergelter!
6. Und wenn mein Aug' auf Gräber blickt, wo meine Brüder liegen: dann denk' und fühl ich hoch entzückt, daß Grab und Tod nicht siegen; daß über sie der Geist sich
TIDA
I. Gottes Wesen,
Dasein Gottes.
Mel. Herzliebster Jesu. 4. Es ist ein Gott; er hat auch mich erschaffen! Was hätt' ich wider Furcht und Gram für Waffen; wer sähe meines stillen Kummers 3ähre, wenn Er nicht wäre?
2. Den Wurm im Staube müßt' ich dann beneiden; verfiegt für mich wär' jeder Quell der Freuden; mir würde jedes Lustgefild auf Erden zur Wüste werden.
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hebt, und dort in bessern Welten lebt, wo Tugend nicht mehr weinet.
Eigenschaften und Werke.
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ferne schon die Seele, die ihr schrecket. Flieht! Nur der finstre, blinde Wahn der Tho ren hat euch geboren.
5. Ich weiß, daß Gott ist; weiß, an wen ich glaube, weß Hauch mein Geist ist, wer den Leib von Staube so herrlich schmückt, mir schenket, was mir nüget, mich täglich schüket.
6. Ich weiß, worauf ich meine Wohlfahrt baue, wen ich verehre, wem ich mich vertraue. Gott zu gefallen nur will ich mich üben; Gott will ich lieben! impinh
3. Dann würde mich der Durst nach Glück nur quälen, und meine Sehnsucht ihres Ziels verfehlen; dann würde nur der Lüfte wild Getümmel mein Gott, mein Himmel. sie
4. Flieht, lästernde Gedanken! Ihr beflecket von
7. O Glaube, der das Herz erfreut, nichts, nichts soll dich mir rauben! Mich lehrt an Gott und Ewigkeit Religion fest glauben. Dich, Vater, will ich lebenslang für diese Führerin mit Dank, im Tode noch, dich preisen.99
[ 96.] Plato, Dolz u. Köhler.
[ 38.] J. A. Cramer. Mel. Wenn mein Stündlein. 5. Es ist ein Gott! fühl
es, Herz! Erhebet Euch, Gedanken! Im höchsten Glück, im tiefsten Schmerz soll nie mein Glaube wanken! WoU 2
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