Begräbnißlieder.
253
töne
nicht dein Herz daran,- was nicht vom Tode retten kann.
hört man da in sanf-| Geringste mit;- drum hänge ter Rub'!- o der großen Freud' und Wonne!- jetzt erst gehet auf die Sonne, jetzt erst gehet an der Tag, fein Ende nehmen mag.
der
7. Ach! ich habe schon erblicket diese große Herrlichfeit, jego werd' ich schön geschmücket mit dem weiBen Himmelskleid, mit der gold'nen Ehrenfrone steh' ich da vor Gottes Throne, schaue solche Freude an, die fein Ende nehmen kann.
4. Auch in dem prächtigsten Gewande- liegt der Entseelte falt und bleich, von hohem oder niederm Stande,- im Tode sind wir alle gleich. Fühlst du dich über den erder neben dir im höht, Grab vergeht?
5. Flieh Leichtsinn, Eitelkeit und Sünde;- denk stets an jene Rechenschaft,- eb' unvermuthet und geschwinde der Tod auch dich von hinnen rafft.- Noch trägt dich Gott mit viel Geduld,- doch häufe ja nicht Schuld auf Schuld.
-
-
—
——
—
-
Ein Anderes.
Mel.: Wer weiß, wie nahe mir mein Ende 2c. 374) Dent' an den Tod um flug zu werden, und seinen Schrecken zu entgehn;
4
mit aller Herrlichkeit der Erden- wirst du am Ende nicht bestehn; wer zeitig hier sein Heil bestellt,- den lohnet Gott in jener Welt.
2. Was ist der Mensch? vom Weib geboren, lebt er nur eine furze Zeit. Wo bleibt alsdann der Stolz des Thoren, mit aller seiner Eitelfeit? den schönsten Körper decket Staub,-- und er wird der Verwesung Raub.
3. Selbst aus des größten Reichthums Mitte, wie arm geschieht der letzte Schritt? Bom Pallast bis zur niedern Hütte. nimmt keiner das
-
14
6. Damit du einst vor Gott bestehest, so prüfe dich mit Ernst noch heut:- ob du auf guten Wegen gehest, und seist zur Rechenschaft bereit. Wer mit der Prüfung stets verweilt wird einst vom Tøde übereilt.
7. Nur der, der täglich sich bestrebet, an guten Thaten reich zu sein, wird, wann mit Recht der Sünder bebet, auch selbst den schnellen Tob denn ihn trifft nicht scheun; auf der Tugendbahn, der Tod nie unbereitet an.
-
-
-
-
-
—
-
8. Dein Erdengut wohl zu verwalten,- treu deinem Amte vorzustehn, bei Zeiten das veranzustalten, was nach dem Tode soll geschehn; 34
-


