Druckschrift 
Katholisches Gebet- und Gesangbuch : worin im ersten Theil auserlesene Morgen-, Abend-, Tägliche-, Wöchentliche-, Meß-, Buß-, Beicht-, Kommunion-, und Ablaß-Gebete [...] enthalten sind; der zweite Theil umfaßt eine zahlreiche Sammlung gottesdienstlicher alter und neuer allgemein gebräuchlicher Gesänge [...] / zsgetr. und bearb. von Stanislaus Chr. Vinc. Sydow
Entstehung
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Ein Anderes. 372) Wie elend ist die Pil­gerzeit doch hier auf die fer Erden! Gar bald der Mensch darniederliegt- voll brückender Beschwerden;- denn hier in diesem Jammerthal ist Müh und Arbeit überall, auch wenn dir's wohlgelinget. 2. Ach! Adam's Fall und Missethat- ward unser Loos als Erben. Gott! gib D du uns guten Rath, daß wir's erfennen lernen: daß

wir so blind und treulos sein mitten in Trübsal und in Pein.- Das ist ja zu er­barmen.

3. Herr Gott! der du uns Zuflucht bist, du wollst uns Hilfe senden;- der du der Deinen nicht vergißt, die sich zu dir nur wenden. Mit deinem Geiste steb' uns bei, ein fel'ges Stündlein

mir verleih Chriftum. Amen.

durch Jesum

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Begräbnißlieder.

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dosa dan

Ein Anderes. you

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373) Alle Menschen müssen sterben, alles Fleisch ver­geht wie Heu; was da le­bet, muß verderben, soll es anders werden neu. Die­ser Leib muß nun verwesen, wenn er ewig soll genesen zu der großen Herrlichkeit,- die den Frommen ist bereit.

2. Darum will ich dieses Le­

ples

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wenn es meinem Gott

bin darü­denn in

ben, beliebt, auch ganz willig von mir geben, ber nicht betrübt; meines Jesu Wunden- hab Erlösung ich gefunden, mein Trost in Todesnoth ist des Herren Jesu Tod.

und

3. Jesus ist für mich ge­storben und sein Troft ist er hat mir mein Gewinn;- das Heil erworben,- drum fabr' ich mit Freuden hin hier aus diesem Weltgetüm­mel in den schönen Got­teshimmel,- wo ich werde allezeit sehen die Dreifal= tigkeit.

denleben wo viel tausend 4. Da wird sein das Freu­- Seelen schon sind mit Him­die­melsglanz umgeben, nen da vor Gottes Thron, wo die Seraphinen prangen und das hohe Lied anfangen: heilig, heilig, heilig heißt Gott, der Vater, Sohn und Geift.

# 5. Wo die Patriarchen woh­nen, die Propheten allzu­mal; wo auf ihren Ehren­thronen- sißet die gezwölfte Zahl; wo in so viel tau­send Jahren alle Frommen hingefahren; wo ich unserm Herrn zur Ehr' ewig Al­leluja hör¹. side 6. Ach, Jerusalem, du Schö­ne!- ach, wie helle glänzest du!- ach, wie süße Lebens­

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