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Bußandacht
B. Die Umkehr des verlornen Sohnes und des Sünders.
e. Nachdem der unglückliche Sohn durch Vergleichung seiner jetzigen Lage im Dienste eines strengen Herrn mit seiner früheren in dem Hause seines Vaters sein Elend und daraus seinen Undant, seine Lieblosigkeit, seine Pflichtvergessenheit gegen seinen gütigen Vater erkannt hatte: da erwachte der Entschluß in ihm: ich will mich aufmachen und zu meinem Vater zurückkehren!"
Folge seinem Beispiele, o Sünder! Benüße die Gnade der Trübsal, die der Herr über dich kommen läßt und erkenne dein Unrecht, dessen du dich gegen Gott, deinen himmlischen Vater schuldig gemacht! Du, ein Geschöpf, ein Kind Gottes, ganz von seiner Gnade abhängig, hast dich gegen deinen Schöpfer und Vater empört, fein Gesetz, seinen Willen gering geachtet, seine Heiligkeit verleßt, seine Liebe und Güte mit Lieblosigkeit und Undank erwiedert, seine Wohlthaten verkannt und mißbraucht u. s. w. Erkenne das- und
f. fühle es mit Schmerz und Reue, wie es der verlorne Sohn erkannte und fühlte, indem er bei sich sprach: Ich will meinem Vater sagen: Vater, ich habe mich versündigt wider den Himmel und an dir: ich bin nicht mehr werth, dein Sohn zu heiBen." Mit diesem Gefühle des Schmerzes und der Reue über deine begangenen Sünden, über deine Uebertretungen der göttlichen Gebote, sprich auch du, o Sünder: Ich habe gesündigt wider Gott, meinen himmlischen Vater, ich verdiene nicht mehr sein Kind


