Geistliche Volkslieder.
So soll das unser Opfer sein: Gelobet sei der Herr allein!
7. Wir wollen einen Altar bauen, Der Eben- Ezer heißen soll; Daran soll man die Worte schauen: Gott führet seine Kinder wohl. Und also findt die Losung statt: Wohl dem, der Gott zum Führer
hat!
B. Schmold, † 1737.
39.
Wie mit grimmgem Unverstand
Wellen sich bewegen! Nirgends Rettung, nirgends Land Vor des Sturmwinds Schlägen! Einer ists, der in der Nacht, Einer ists, der uns bewacht: Christ in der Höh, du wandelst auf der See!
2. Wie vor unserm Angesicht Mond und Sterne schwinden! Wenn des Schiffleins Ruder bricht, Wo dann Rettung finden? Keine Hülf, als bei dem Herrn: Er ist uns der Morgenstern. Christ in der Höh, erschein uns auf der See!
3. Nach dem Sturme fahren wir Sicher durch die Wellen, Lassen, großer Schöpfer, dir Unser Lob erschallen; Lobet ihn mit Herz und Mund, Lobet ihn zu jeder Stund! Christ in der Höh, ja dir gehorcht die See!
4. Einst in meiner lebten Not Laß mich nicht versinken! Soll ich von dem bittern Tod Well auf Welle trinken: Reiche mir dann liebentbrannt,
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Herr, Herr, deine Glaubenshand! Christ in der Höh, komm zu uns drauf die See!
3 Falt, † 1826.
40.
Wie sie so sanft ruhn, alle die Seligen,
Von ihrer Arbeit, die sie in Gott gethan, Und ihre Werke folgen ihnen Nach in des ewigen Friedens Hütten!
2. Von ihren Augen wischt er die Thränen ab, Sie kommen freudig, bringen die Garben ein,
Die weinend gingen, edlen Samen Trugen in Hoffnung, in Lieb und Glauben.
3. Wenn einst die Stimme wieder sie auferwedt Des Menschensohnes, die durch die Gräber dringt, Dann wird, was irdisch und verweslich, Himmlisch und jugendlich auferstehen.
4. Preis, Ruhm und Ehre sei dir, o Gott, gebracht Für deine Werke, die du an uns gethan:
Daß, wie in Einem alle sterben, Also in Einem sie wieder leben. S. D. Roller, † 1850.
41.
Wir
ir pflügen und wir streuen Den Samen auf das Land, Doch Wachstum und Gedeihen


