Geistliche Volkslieder.
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Steht in des Himmels Hand: Der thut mit leisem Wehen Sich mild und heimlich auf, Und träuf wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf.
Alle gute Gabe
Kommt her von Gott dem Herrn, :,: Drum dankt ihm, dankt:: Und hofft auf ihn.
2. Er sendet Tau und Regen Und Sonn und Mondenschein Und wickelt seinen Segen Gar zart und künstlich ein Und bringt ihn dann behende In unser Feld und Brot: Es geht durch unsre Hände, Kommt aber her von Gott. Alle gute Gabe Kommt her von Gott dem Herrn, :,: Drum dankt ihm, dankt:,: Und hofft auf ihn.
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3. Was nah ist und was ferne, Von Gott kommt alles her, Der Strohhalm und die Sterne, Das Sandkorn und das Meer. Von ihm sind Büsch und Blätter Und Korn und Obst, von ihm Das schöne Frühlingswetter Und Schnee und Ungestüm. Alle gute Gabe Kommt her von Gott dem Herrn, :,: Drum dankt ihm, dankt:,: Und hofft auf ihn.
4. Er läßt die Sonn aufgehen, Er stellt des Mondes Lauf; Er läßt die Winde wehen Und thut die Wolken auf. Er schenkt uns soviel Freude, Er macht uns frisch und rot; Er giebt dem Viehe Weide Und seinen Menschen Brot.
Alle gute Gabe Kommt her von Gott dem Herrn, :: Drum dankt ihm, dankt:: Und hofft auf ihn.
M. Claudius, † 1815.
42.
Wo findet die Seele die Heimat,
die Ruh?
Wer deckt sie mit schüßenden Fit: tichen zu? Ach bietet die Welt keine Freistatt uns an,
Wo Sünde nicht herrschen, nicht anfechten kann?
:,: Nein, nein,:,: hier ist sie nicht: Die Heimat der Seele ist droben im Licht.
2. Verlasset die Erde, die Heimat zu sehn, Die Heimat der Seele, so herrlich, so schön!
Jerusalem droben, von Golde erbaut, Ist dieses die Heimat der Seele, der Braut?
:,: Ja, ja,:,: dieses allein Kann Ruhplatz und Heimat der Seele nur sein.
3. Wie selig die Ruhe bei Jeſu im Licht!
Tod, Sünde und Schmerzen die kennt man dort nicht; Das Rauschen der Harfen, der liebliche Klang Bewillkommt die Seele mit süßem Gesang.
:: Rub, Rub,:,: himmlische Rub Im Schoße des Mittlers, ich eile dir zu!


