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Beten, Loben und Danken.
15. Was kränkst du dich in deidu sit omnem Sinn Und grämst dich Tag und Nacht? Nimm deine Sorg und wirf sie hin Auf den, der dich gemacht.
16. Hat er dich nicht von Jugend auf
Versorget und ernährt? Wie manchen schweren Unglückslauf Hat er zum Heil gekehrt!
17. Er hat noch niemals was versehn
In seinem Regiment: Nein, was er thut und läßt geschehn, Das nimmt ein gutes End.
18. Ei nun, so laß ihn ferner thun Und red ihm nicht darein, So wirst du hier in Frieden ruhn Und ewig fröhlich sein.
P. Gerhardt, † 1676.
8.
Lobe
obe den Herren, den mächtigen König der Ehren, Meine geliebete Seele, das ist mein Begehren:
Kommet zu Hauf, Psalter und Harfe, wacht auf, Lasset den Lobgesang hören!
2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, Adelers Fittigen sicher geführet,
Der dich auf Der dich erhält Wie es dir selber gefällt. Hast du nicht dieses verspüret?
3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, Der dir Gesundheit verliehen, dich) freundlich geleitet:
In wie viel Not hat nicht der gnädige Gotts Über dir Flügel gebreitet! shi
4. Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar gesegnet, Der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet;
Denke daran, Was der Allmächtige kann, Der dir mit Liebe begegnet.
5. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen!
Alles was Odem hat, lobe mit Abrahams Samen! Er ist dein Licht, Seele, vergiß es ja nicht, Lobende schließe mit Amen!
3. Neander,+ 1680.
9.
Pf. 146.
Lobe den Herren, o meine Seele,
Ich will ihn loben bis zum Tod. Weil ich noch Stunden auf Erden sport du zähle, Will ich lobsingen meinem Gott. Der Leib und Seel gegeben hat, Werde gepriesen früh und spat. Hallelujah, Hallelujah.
2. Fürsten sind Menschen vom Weib geboren Und kehren um zu ihrem Staub, Ihre Anschläge sind auch verloren, Wenn nun das Grab nimmt seinen Raub. Weil dann kein Mensch uns helfen fann, Rufe man Gott um Hülfe an. Hallelujah, Hallelujah.


