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Evangelisches Brevier in Lied und Gebet / hrsg. von Franz Schwabe
Entstehung
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XIV

Mangelhaften in Auswahl und Redaktion in gegen­wärtiger Sammlung genug sich finden. Wer auf diesem Gebiete sich umgesehen und gearbeitet hat, der weiß es, wie viel auch jetzt noch nach den vielen bierher gehörigen trefflichen Leistungen, deren verdienten Verfassern ich mich zu hohem Danke verpflichtet fühle, zu thun iſt. Für diejenigen, welche keine andere Aufgabe der Redak­tion anerkennen wollen, als die, einen sogenannten un­verfälschten Tert herzustellen, habe ich nicht gearbeitet; denjenigen aber, welche mit mir der Meinung sind, daß wir jetzt Anderes zu thun haben, auch im Kirchen­lied, als Altes einfach und ohne Weiteres zu restau­riren, werde ich jede Belehrung und Beurtheilung

danken.

Um den verschiedenen Zwecken, welchen das Büch­lein dienen will, zu genügen, ist demselben von mir eine Anordnung gegeben worden, wie sie etwa auch im Wesentlichen für ein kirchliches Gesangbuch fich eignen dürfte. Ich konnte dieß um so eher, als gegenwärtiges Brevier nach meiner Absicht die Grund­bestandtheile eines Gesangbuches enthält. Aus diesem Grunde sind in die eigentlich firchlichen Rubriken mit geringen Ausnahmen auch nur im Kirchenstyl gehaltne Lieder, die ja in den meisten Fällen auch für die Privaterbauung die geeignetsten sein werden, aufgenommen worden, während dagegen in den Ab­theilungen, welche der letztern ausschließlich oder doch vorzugsweise dienen sollen und wegen der nächsten