Erl
Unmuth folgt auf Sündenlust; angstvoll bebt fein Herz und bange, sucht vergebens Friedꝰ und Ruh/ und eilt neuen Lastern zu. 3. Unter schuldlos frohen Reih'n wandelt er mit truͤ⸗
bem Blicke; will, und kann
lange.
nicht froͤhlich seyn, wuͤnscht vergangne Zeit zurücken, wird, das Herz voll Groll und Neid, Stoͤrer ihrer roͤhlichkeit.
6. Gottes schoͤn geschn nuͤckte
Welt ist umsonst fuͤr ihn ge⸗ schmuͤcket; Blumenau und Saatenfeld, was den Tu⸗
gendfreund entzuͤcket; dem sein Herz entgegen wallt, laͤßt die stumpfe Seele kalt
Herr, dein die die Veraͤchter ihrer Herr, ich will
mir
e verlassen; un ichung er⸗
und
bei
sung.
*
Heiligungsgeschaͤfte. T ter, gib, daß nie mein Geist sich seiner Wuͤrde selbst ent⸗ reißt!
3. Wer Suͤnde t haßt das Licht, das hat entzuͤndet; er kennt die wahre Weisheit nicht, die hm verbindet. O t, mich weise seyn, den Reiz zur Suͤnde
ů—38
Suͤnde thut, der Herrn, durch den
vir nd Rundle eben; er bleibt von jenem Reiche fern, nach dem die Frommen streben. Wie thoͤrigt und wie un⸗ dankbar! Entreiße, Gott, mich der Gefahr!
r Sunde thut, ach! der entzieht sich stolz dem Ruf der Gna Ver rt,
. Sertel 1
de. verstockt wird f sein Gemuͤth,
und tief sein Serlenschade. O! welch' ein frevelhafter
wenn ich dir, Gott, Iu!
IN·
Sinn, nicht folgsam
Mel. Auf, Christenmensch 6. Wer Suͤͤnde thut, ver⸗ 85 W“ Sünde thut, wirft das Wort, das Heil —4 liebt nur und Frieden stiftet; er eilet Wahn, nur Tr„ die auf dem Pfade fort, wo sich ihn truͤgen. Er wandelt auf sein Herz nur in u wo sein des Irrthums Ih und Gewissen einst ihn nagt, und lernt sich selbst belr O! laut ihn, Herr, vor dir ver⸗ hilf mir, Gott, daß ich dir klagt. treu, und fern vom Selbst⸗ 7. Wer Sünde 10 sieht
betruge sey!
2. e Sünde thut, unterdruͤckt und schwaͤcht die Seelenkräͤfte, wird frech und blind und eschickt zum
ung
schreckenvoll die letzte Stunde kommen; die H. offnn ng, die ihn troͤsten soll, ist seinen Geist benommen. Er liebt
Gott und Jesu m nicht; uu
*“˖“ìr,rtee
— ——
—.—.
—— EL
2—
SSIII. 2


