ssen wir im Schmerz, dir 1 zu vertrauen! Wie
tolz und Neid
U 1 aͤcht
7 greizer en zur Unzufriedenheit mit deiner freien Guͤte!
Du hast mit Menschen uns vereint, die dir, Gott! ehöͤren; wir sollen aller
0 uns oft
Bosheit feind, auch ihre Freuden mehren. Doch wer ist immer liebevoll? sorgt
Naͤchsten, wie er soll? ie er koͤm
fuͤr den r hilft so, w
me?
6. Oft wirkt auch unsers Beispiels Macht, daß An⸗
wir fehlen. Sie auf uns; die Lust er⸗ wacht, das Boͤse zu erwaͤh⸗ len. Gleich uns, verschmaͤhn sie de ine Huld, und ihr Ver
dre, wie
bn sehn
ben, ihre S er Gott! hier
stehen wir verklagt von un⸗ Sünden Vor dir,
iliger! vor dir ist kei⸗
ner rein zu finden. Wie kuͤmmert unsre Seele sich! Wir alle fehlen wider dich!
Erbarm dich unser aller!
Me e Menschen müssen sterben 306 05 ater! heilig moͤcht' 2 ich leben 7 Recht⸗
11 W meine Lust; aber Luͤste widerstreben dem Ge⸗ setz in meiner Brust„und der Sündentrieb im Herzen ist noch oft mir Quell von Schmerzen. Mich beschwert der Suͤnden ich Richt will,
was
ich doch.
Joch;
thu
Erloͤsung
2. Sieh' um Kraft mich
Schwachen baͤten; meinem Vorsatz trau ich nicht. Lok⸗ kende Begierden treten zwi⸗
schen mich und meine Pflicht. Selbst den heilgen Andaͤchts⸗ stunden, wo, der niedern Welt entschwunden, ich von dir und Tugend sprach, folg⸗ ten Sundentage nach.
3. O wie oft hab ich ge⸗ weinet, schmerzlich meinen Fall bereut, glaͤubig mich mit dir vereinet, und mich deiner Huld gefreut! Gnaͤ⸗ dig sahst du zu mir nieder, aber bald vergaß ich wieder meine Pflicht und, Vater! dich, und die Welt besiegte
1. Du allein, du kannst mich retten, wo mich Suͤnd' und hn zerstreut; mach' mich ledig von den Ket⸗
ten trügerischer Sinnlichkeit! Tilg“ die Quelle meiner
Schmerzen, die Begier aus meinem Herzen! Tief im Staube bitt ich dich: leite selbst zur Tugend mich!
5. Sieh, mich duͤrstet nach dem Guten. Früh' und spaͤt ruf' ich zu dir: Jaß' wein Herz nicht laͤnger bluten! deinen G Hilf die boͤ
zeist verleihe mir! se Lust bezwingen, und nach deinem Beifall ringen! Staͤrke mich mit hoher K raft, das zu thun, was Segen scha* afft! Jas du hoͤrst mein kind⸗ Du erquickst
lich Flehen! Du mein


