nein Herz mit 14 Leben werd ich, nicht 1„gehen; 3 meine Staͤrke, E ott; bist du,
Ueberwinden, 1 177**— 4 werd' ich durch dich alle Suͤn⸗
den. Meine
Überwinden
Seele, Endlich werd' ich fromm und gut.
—0 + HN 11 Ein 01 liebt, wie leicht faͤllt der in alle! Wer Ein Gesetz entweiht, entheiligt in dem Falle die andern auch zugleich in seinem Herz und schwächt die aft sich, die sonst furs stritt
2. Ein Fehltritt kann den Grund zu hündert andern legen und gibt nicht selter uns das schrecklichste Vermoͤ⸗ gen, dann dreist und ohne Furcht vor des Gewissens Pein, auch jede andre Pflicht itzlich zu entweih'n.
Wie oft versucht der Mens.* aus Furck id Schrecken durch eine zweite Schuld die erste zu bedecken! So fuͤhrt zur Lasterbahn ein einz'ger Feh ler hin; und wo die Tugend weicht, muß auch die Ruhe fliehn.
1. So sei es mir denn Pflicht, der kleinsten Schuld zu wehren, und jede Tugend stets mit Eifer zu verehren. Kein Febltr tt sche ne mir un ud klein; 5 dies
aus Scham,
keil Vergehen
koͤnnte leicht der Grund
Sünden seyn. 5. Durch Tu + id steigen
wir zum goͤttlichen Geschlech⸗
ohne Tugend sind
selbst Koͤnige nur Knechte. Sie, sie nur macht uns erst des Lebens Anmuth schoͤn,
kann luns erh 6. Im letzten Ue von Lichtge
über Zeit und
Augenblick, uns gehen, ialt zu
rer zen Hell 141** 1 vird durch sie der lick auf
177 RHN aufne Bahn, und
treten wir die neue + 1 x Tugend wird in's
Reich der ew gen Herrlich⸗ keiten den Geist, der sie ge⸗ liebt, vor Gottes Thron be⸗ gleiten. Und wie? mir Sterblichen waͤr' dieses Gluͤck zu klein, um strenge gegen mich und tugendhaft zu seyn?
30Huünde
Rel. Herr ick be mißgehandelt
ist nie klein
02— zu schaͤtzen. Nennt doch bringt Schuld. Denn sie wider spricht Gesetzen, die Weisheit und voll Huld uns der Heilige gegeben, um durch sie begluͤckt zu leben. Sein Gesetz ist gut und wie sein Wille selbst Mensch befolg' es, daß du seiner Ewig muß Gott
sie klein,
weise, es ist. und beweise,
1 7 nicht vergißt!


