mir! Bewahre mich, daß ich mich hier so frevelhaft nicht schaͤnde!
10½ Gib, daß ich jetzt, und allezeit auf mein Gewissen
achte, nach Weisheit und Gerechtigkeit mit allem Eifer trachte, dich liebe und mich deiner freu', und so des Vorzugs wuͤrdig sei, den du mir hast verliehen.
Mel. Es ist das Heil uns 7+. Mioe wichtig ist doch der Beruf, den uns der Herr gegeben! Gott! als uns deine Liebe schuf, da schuf sie uns zum Leben zum Leben, welches en währt, das u
uns ö
rist unser Va⸗ in bei dir, dort
der Ort, wo das Gluͤck uns aufgehoben, das nie ein trau⸗ rig Ende nimmt. Hier wir nur von dir bestimmt, uns dazu anzuschicken.
3. O laß mir doch dies große Ziel durch nichts ver⸗ ruͤcket werden, was hilfts, wenn ich auch noch so viel vor Gutern dieser Erden, von Ehre, Geld und Lust ge⸗ winn', wenn ich dabei nicht tuͤchtig bin, dein Himmel reich zu erben?
4. Dein Pilgrim bin ich Ja nur hier: laß' mich nie vergessen; nur wenig Ta⸗
terland; alle
dies
hung
ge hast du mir zur Wallfahrt zugemessen. Schnell, wie ein Traum, sind sie vollbracht, und dann wird dieser Erde Pracht
uf ewig' mir vergehen. Gheie müch Himmels Herrlichkeit mich stets vor Augen ha ib en. La ß' m ch„Iin meiner Prüfungszeit, um
jene beßre Gaben, die mir im Tode nicht entfliehn, am ersten und mit Ernst bemuͤhn, damit ich nicht einst darbe. 6. Ein Herz, das dich, o Vater, liebt, und deines Sohns sich freuet, das in dem Glauben Tugend ubt, und acher vor Sünden scheuet
ein ches Herz„— wird
ewig deiner Guͤte freun, und einst dein Antlitz schauen.
Und solch ein Herz das wollst du mir Gott, aus Er⸗ barmen geben, damit ich moͤge auch schon hier nach den Gesetzen leben, die selbst
im Himmel guͤltig sind, bis ich, als dein bewaͤhrtes Kind,
zu deiner Freude gehe. Die Erloͤsung von Suͤnden durch Christum
Von der Süunde. Mel. Auf meinen lieben Gott 7 8 D;„der kein Boͤses
0 thut, du schufst den Menschen gut; du gabst ihm Licht und Kraäͤfte zum seligen Geschäfte, in Heilig⸗ keit zu wandeln, und recht vor dir zu handeln.
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