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Buntes Madonnen Büchlein : mit einundzwanzig farbigen Gemälderwiedergaben alter Meister / und einem Geleitwort von P. Hugo Lang
Entstehung
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Erwartenden schmuck⸗ und bilderfreudig. Dennoch muß es überraschen, daß sie bereits die Mutter mit dem Kind abbil⸗ dete, während sie den Herrn lieber im Sinnbild als im Schau⸗ bild darstellte. Forderte doch das Alte Testament gänzlich bildlose Gottesverehrung, war doen auch die heidnische Bil⸗ dervergötzung zu verabscheuen. Zudem hatte die antike Welt weder die Mutter noch das Kind beflissen verherrlicht, wie uns auch Lieder auf die selige Kinderzeit nicht überliefert sind. Gottes ewiger Sohn mußte erst ein armes Menschenkind werden, damit wir fortan allen Kindern durch das Jesuskind verbunden seien. In der freigewordenen Kirche wurde bald entweder die Söttliche Natur des Erlösers oder seine wahre Menschwerdung bestritten. Eine bekenntnistreue Kunst er⸗ höhte darum das Madonnenbild über menlschliche Beꝛirke hinaus in thronende Feierlichkeit. Der Osten hat bis heute in leinen lkonen den Goldgrund und eine, wenn auch nicht des Liebreizes entbehrende, doch etwas starre, in mystische

Gründe weisende Würde der Gottesgebärerin gewahrt. Das

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