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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
55
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Ehefrau findet, der findet

Sebet christlicher Eheleute.

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auch deines Segens, da dein Wort sagt: Wer eine

was Gutes und schoͤpfet Segen vom HErrn. Ac lieber GOtt, laß uns ja in deiner goͤttlichen Furcht

nen ein gehorsames Herz, daß es ihnen moͤge wohl gehen, und sie lange leben auf Erden. Gieb uns auch

ch das taͤgliche Brod, und

segne unsere Nahrung. Verzaͤune unser Haus und

bei einander leben. Denn wohl dem, der den HErrn fuͤrchtet, und große Lust at an seinen Geboten; Same wird gewaltig sein auf Erden. Das Ge⸗ schlecht der Frommen wird gesegnet sein. Laß uns vor allen Dingen dein Wort lieb haben, und gern hoͤren und lernen, daß wir sein moͤgen wie ein Baum am Wasser gepflanzet, der sei⸗ ne Frucht bringet zu seiner Zeit, und seine Blaͤtter verwelken nicht, und alles/ was er macht, das geraͤth wohl. Laß uns auch in Friede und Einigkeit leben, daß wir der dreien schoͤnen Dinge eines, so GOtt und

Menschen wohlgefaͤllt, bei

uns haben und behalten

moͤgen. Denn daselbst hat der HErr auch verheißen Segen und Leben immer und ewiglich. Laß uns in unserm Ehestande Zucht und Ehrbarkeit lieb haben/ und dawider nicht handeln/ guf daß in unserm Hause Ehre wohne, und wir einen ehrlichen Ramen haben md⸗ Gieb Gnade, daß ö wir unsere Kinder in der lchen Rurz deiner vaͤter⸗ Furcht und Ermahnung zu li

deinen goͤttlichen Ehren auferziehen, daß du aus ihrem Munde dir ein Lob bereiten moͤgest. Gieb ih⸗

gen.

Guͤterlein wie des heiligen Hiobs, daß der böͤse Feind und seine Werkzeuge kei⸗ nen Eingriff thun koͤnnen. Behuͤte unser Haus, Habe und Gut vor Feuer und Wasser, vor Hagel und Ungewitter, vor Dieben und Mördern. Denn al⸗ les, was wir haben, das hast du uns gegeben. Dar⸗ um wollest du es auch maͤch⸗ tiglich bewahren. Denn wo du nicht das Haus bauest, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wo du, HErr, die Stadt nicht be⸗ wahrest, so wachet der Waͤchter umsonst. Deinen Freunden giebst du es schla⸗ fend. Gieb uns auch, lie⸗ ber GOtt, fromm, getreu und gehorsam Gesinde/ und bewahre uns vor unge⸗ treuen Dienstboten. Denn du ordnest und regierest al⸗ les, und bist ein HErr uber alles, belohnest auch alle Treue und Liebe, und strafest alle Untreue. Und wenn du uns ja, lieber GOtt, Kreuz und Truͤb⸗ sal zusenden willst, so gieb uns Geduld, daß wir uns

chen Ruthe unterwerfen,

und mache es gnaͤdig mit uns. Laß von dem HErrn unsern Gang gefoͤrdert wer⸗ den, und haͤbe du Lust an un⸗