Druckschrift 
Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
50
Einzelbild herunterladen

50 Für die Lehrer der Airche.

I00 hage H1 hetzuch age dir aber herzli

Bank fuür deine getreuen Boten, die dein Heil ver⸗ kuͤndigen, Gutes predigen, Friede verkündigen. Und bitte dich, du wollest an allen getreuen Dienern der Kirche und Vehrern deines Wortes deine Verheißung erfuͤllen, da du sprichst: Ich lege mein Wort in deinen Mund, und bedecke dich unter dem Schatten meiner Haͤnde, auf daß ich den Himmel pflanze und die Erde gruͤnde. Pflanze deinen geistlichen Himmel, lieber GOtt, mit glaͤubi⸗ gen leuchtenden Sternen, und ziere die Erde mit Pflanzen der Gerechtigkeit zu deinem Lob und Preis. Schmuͤcke die Lehrer der Kirche mit vielem Segen, daß sie einen Sieg nach dem andern erhalten wider Suͤnde, Tod, Teufel, Hoͤlle und Welt, daß man sehe, der rechte GOtt sei zu Zion. Gieb auch, daß wir unsern Lehrern gehorchen und ihnen folgen, als die da wachen fuͤr unsere Seele, und dafuͤr Rech⸗ nung geben muͤssen, daß sie ihr Amt mit Freuden thun, und nicht mit Seuf⸗ zen: denn das ist uns nicht ut. Gieb ihnen auch, daß ie ihr Amt williglich thun, und die Heerde weiden, nicht nh, martun sondern williglich, nicht um schaͤnd⸗ liches Gewinnstes willen, bas bei von Herzensgrund, beide, sie und wir mit

ihnen, die unvergaͤngliche Krone der Ehre empfahen, wenn du als der 9180jl⸗ erscheinen wirst. Gieb, lie⸗ ber GOtt, deinem Don⸗ ner Kraft, und dein Wort mit großen Schaaren E⸗ vangelisten, daß sie ihre Stiamen erheben wie die Posaunen, und nicht scho⸗ nen, sondern uns unsere Uebertretung verkuͤndigen, und daß sie maͤchtig sind, zu strafen und krätth zu troͤsten. Hilf, daß sie die verlorenen Schaͤflein su⸗ chen, die Verwundeten hei⸗ len, die Schwachen verbin⸗ den und die Fetten warten. Hilf, daß sie mit feurigen Zungen reden, daß es durchs Herz gehe, daß unsere Her⸗ zen zu dir bekehret und von der Welt abgewandt werden, und von der Au⸗ genlust, Fleischeslust und von dem hoffaͤhrtigen Le⸗ ben; daß durch ihre Buß⸗ predigten in uns heilsame Traurigkeit erwecket werde, die eine Reue wirke zur Seligkeit, die niemand ge⸗ reuet. Thue unsere Herzen auf, wie der Lydia, daß wir hoͤren und verstehen, was sie uns in deinem Na⸗ men predigen. Sei durchs den heitzen&5 Gieb uns den heiligen Geist, der uns lehre und in alle Weisheit leite. Lehre du inwendig und erleuchte unsern Ver⸗ stand. Troͤste du inwen⸗

dig im Herzen. Denn soj du inwendig nicht lehrest, so ist alle auswendige Lehre unfruchtbar. Darum, wenn

Pau⸗

Aitdittt f licht Milnhet Vge D Ander liet een So hungen/ Nunde d Ind Sau Rt ein L hekeiten. uc Iugend Ind Ert etzichen slumen. um dein ber ein gute geb Blut Krules aud R deh/ soy Aleh y Wolles daß all